CAD2WEB

 A web based product configuration and CAD tool to support integrative data usage throughout the supply chain (CAD2WEB)

Ausgangssituation

Web-basierte individuelle Konfiguration von Sachgütern bzw. Produkten in B2B Prozessen ist heute Stand der Technik. Die Problematik ist, dass Web-basierte Visualisierungen zwar schnell und durchaus ansprechend sind (Schattierungen, Texturen, Lichteffekte), aber keine „echte“ Interaktivität und zur Weiterverarbeitung in CAD-Systemen geeignete Geometriedaten bieten. CAD-Systeme hingegen liefern weiterverarbeitbare Geometriedaten, CAD-Modelle sind jedoch nicht direkt browserbasiert darstellbar (nur über Batch-Betrieb). Daraus folgt, dass CAD Daten und Web-Visualisierungsdaten aus Sicht des Komponentenlieferanten bislang als getrennte Prozesse betrachtet werden müssen. Dies führt zu einem erheblichen Aufwand für den Anbieter eines solchen Werkzeugs auf der einen Seite, aber auch zu Schnittstellenproblemen und Automatisierungslücken in der Prozesskette aufgrund inkompatibler Daten der verschiedenen beteiligten IT-Systeme.

Zielsetzung

Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer Software-Lösung zur Vereinfachung von Supply-Chain-übergreifenden Prozessen bei der Produktion kundenindividueller Küchenmöbel. Die Software soll ein durchgängiges Management aller relevanten Daten (3D-CAD, Web-Visualisierung, Regeln, Konfigurations- und Stücklistendaten) über die verschiedenen und ineinander verzahnten Teilprozesse der gesamten Wertschöpfungskette hinweg sicherstellen. Diese deckt alle Phasen von der Produktentwicklung über Vertrieb und Herstellung beim Produzenten von Komponenten bis zum Weiterverarbeitungsbetrieb in dessen Produktherstellungsprozess ab.
Das angestrebte Projektergebnis einer einheitlichen Datenrepräsentation und leistungsstarken Web Präsentation bietet für den Komponentenhersteller die Möglichkeit, die Prozesse der Produktentwicklung, Angebotserstellung und Medienproduktion zu vereinfachen. Für den Weiterverarbeitungsbetrieb wird der Prozess der Konstruktion mit Auswahl der benötigten Komponenten über die Arbeitsvorbereitung bis hin zur CNC gestützten Fertigung optimiert.

Projektpartner

Julius Blum GmbH, Industriestrasse 1 6973, Höchst, Österreich

Förderung 

Das Projekt wird innerhalb des Programms IKT der Zukunft, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster durch das Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) gefördert, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster.

Julius Blum GmbH

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Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft

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Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

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