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© Matthias Heisler

Manuel Reiter vom IFT der TU Wien gewinnt den ÖWGP-Doktoratspreis 2020

Reiter Urkunde Platz 1

Die Österreichische Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik (ÖWGP) fördert die Kooperation von wissenschaftlichen Instituten, gesellschaftlichen und politischen Verbänden sowie der Industrie und verfolgt die Zielsetzung der Förderung der wissenschaftlichen Forschung auf dem Gebiet der Produktionstechnik durch verschiedene Aktivitäten.

Im Februar dieses Jahres wurde zum dritten Mal der Doktoratspreis der ÖWGP verliehen. In diesem Rahmen werden die besten Dissertationen der technischen Universitäten Österreichs (inkl. der JKU Linz) nominiert und von der Jury, die sich aus mehreren Professoren der akademischen Landschaft der Produktionstechnik zusammensetzt, prämiert. Der ÖWGP-Doktoratspreis wird durch das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie gefördert.

Manuel Reiter war die letzten Jahre am Institut für Fertigungstechnik und Photonische Technologien (IFT) unter der Betreuung von Institutsvorstand Prof. Friedrich Bleicher als Projektassistent tätig. Er promovierte im Oktober 2020 und wurde nun für seine Dissertation zum Thema „Gezielte Beeinflussung der Spanbildung mittels Schwingungsunterstützung für das Einlippentiefbohren mit kleinsten Durchmessern“ mit dem 1. Platz des ÖWGP-Doktoratspreises ausgezeichnet.

Das Einlippentiefbohren mit kleinsten Durchmessern bringt besonders für langspanende Werkstoffe vielerlei Schwierigkeiten mit sich. In der genannten Arbeit wurde dazu der Zerspanungsprozess des Einlippentiefbohrens mit adäquater Schwingungsunterstützung überlagert und dadurch eine vorteilhafte Spanbildung gezielt und effektiv erreicht. Die vorhandenen werkstoff- und verfahrensspezifischen Prozesslimitierungen konnten damit überwunden und eine prozesssichere sowie produktive Bearbeitung bei signifikant gesteigerten Vorschüben ermöglicht werden.