Rossella Giorgio vor einem Bücherregal

Name: Rossella GIORGIO
Derzeit: Doktorandin (Projektassistentin) am ASC
Forschungsgruppe: Multiscale Calculus of Variations (Prof. Elisa DAVOLI)
Seit: Oktober 2022
Thema der Dissertation: Nichtlokale Modelle für mikromagnetische Variationsprobleme

Hallo! Ich bin Rossella Giorgio, Doktorandin am ASC-Institut in der Forschungsgruppe „Multiscale Calculus of Variations“ unter der Leitung von Prof. Elisa Davoli. Außerdem bin ich am FWF-Projekt „Analysis and Modeling of Magnetic Skyrmions“ unter der Leitung von Prof. Giovanni DI FRATTA (Universität Neapel) beteiligt.

Ich habe mein Studium an der Universität Pavia im September 2022 abgeschlossen, mit einer Masterarbeit über Minimierer für nichtlokale anisotrope Versetzungsenergien. Während meines letzten Studienjahres habe ich am Erasmus+-Traineeship-Programm an der Heriot-Watt University in Edinburgh (UK) teilgenommen – eine Erfahrung, die mich vollständig davon überzeugt hat, den akademischen Weg auszuprobieren und ein Doktorat anzustreben.

Meine Forschungsinteressen liegen im Bereich der Variationsrechnung und partiellen Differentialgleichungen, mit Anwendungen auf Probleme aus Physik und Materialwissenschaften. Mein Doktorandenprojekt konzentriert sich insbesondere auf nichtlokale Modelle für mehrskalige Variationsprobleme, motiviert durch Anwendungen in der Mikromagnetik. Zentrale Forschungsschwerpunkte sind die Charakterisierung des Zusammenspiels von Nichtlokalität und Mikrostrukturformationen in magnetischen Phänomenen. Ziel ist die Erweiterung und Verbesserung nichtlokaler mathematischer Methoden in den Bereichen Variationsrechnung und partielle Differentialgleichungen. Derzeit erkunde ich außerdem neue Forschungsrichtungen, wie Free-Discontinuity-Probleme und Bildsegmentierung.

Momentan sehe ich meine Zukunft in der akademischen Welt. Als Forscherin in der Mathematik – insbesondere in meinem Fachgebiet – hätte ich die Möglichkeit, Probleme zu untersuchen, die aus realen Anwendungen stammen, und gleichzeitig die Strenge und Formalität der reinen Mathematik zu nutzen, was ich äußerst faszinierend finde. Dies ist auch der Hauptgrund, warum ich mich ursprünglich für ein Mathematikstudium entschieden habe, und warum ich nun, da ich mein Doktorat bald abschließe, diese Karriere weiterverfolgen möchte. Natürlich weiß ich nicht, was die Zukunft bringen wird, aber ich bin gespannt, wohin sie mich führen wird.

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