Frequently Asked Questions

Die TU Wien verfügt derzeit nicht über eine Ethikkommission, bei der Sie die Genehmigung für Ihr Forschungsdesign erhalten können. Wir arbeiten daran, Strukturen für die Forschungsethik zu schaffen und in naher Zukunft erfahren Sie mehr über unsere Pläne. Wenn Sie in der Zwischenzeit eine Frage zur Ethik-Zulassung für Ihre Forschung haben, wenden Sie sich bitte an die Koordinationsstelle für Forschungsethik.

Vor allem: Glückwunsch! Da die TU Wien bisher keine Ethikkommission hat, schauen wir Projekte fallbasiert an. Bitte wenden Sie sich an die Koordinationsstelle für Forschungsethik, um weitere Informationen und Unterstützung zu erhalten. Keine Sorge – es wird eine Lösung geben.

Ja, identifizieren Sie sie im Formular "Ethics Issues" und schreiben Sie eine Ethik-Selbsteinschätzung in den Abschnitt "Ethik" des Proposals. Wenn Sie die Probleme nicht identifizieren, wird Ihr Vorschlag die Evaluation nicht schneller oder mit weniger Aufwand durchlaufen, da alle Vorschläge, die in H2020 finanziert werden sollen, einem Ethik-Überprüfungsverfahren unterzogen werden, eher ist das Gegenteil der Fall. Bitte beachten Sie: Sie mögen vielleicht Zeit sparen, indem Sie Ethik in Ihrem H2020 Proposal nicht adressieren. Stattdessen werden Sie aber mehr Zeit damit in der Phase des Grant Agreements oder im Projekt selbst dafür brauchen. Das Projektbudget deckt diesen Aufwand nicht ab, wenn er im Vorfeld nicht eingeplant wurde. Wenn Sie Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an die Koordinationsstelle für Forschungsethik, um Tipps zu erhalten.


Bitte wenden Sie sich an die Koordinationsstelle, sobald Ihr Forschungsproblem und Ihre Methodik so klar sind, dass Sie sie einer anderen Person in Laientermini erklären können. Da das Eingehen auf ethische Fragen einen gewissen Schreibaufwand für Sie bedeuten kann, achten Sie bitte darauf, dass Sie nicht bis zur letzten Minute damit warten. Planen Sie im Voraus und vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin.

Die rechtlichen Fragen zum Datenschutz werden am besten von Rechtsexperten beantwortet. Bitte beachten Sie die Website der Datenschutzbeauftragten.

Doktoranden brauchen ebenso Unterstützung in forschungsethischen Fragen wie erfahrenere Forschende. Im besten Fall sollte der/die Betreuer*in der Abschlussarbeit den Kontakt mit der Koordinationsstelle für Forschungsethik aufnehmen.

Zunächst einmal kann die Einbindung von Studierenden in die Forschung ethisch problematisch sein. Dies hängt damit zusammen, dass alle Forschungen, in die Menschen eingebunden sind, auf einer freien und informierten Einwilligung beruhen. Wenn Studierende, die an Ihrem Kurs teilnehmen, gebeten werden an Ihrer Forschung teilzunehmen, fühlen Sie sich möglicherweise nicht ganz frei, die Teilnahme abzulehnen. Wenn Sie die Forschung zu einem Teil Ihres Kurses machen, müssen Sie sicherstellen, dass die Teilnahme an der Forschung lediglich eine von mehreren sinnvollen Optionen ist, aus denen die Studierenden wählen können. Stellen Sie sicher, dass Sie Einwilligungserklärungen erhalten und dokumentieren. Beachten Sie, dass internationale Zeitschriften und/oder Konferenzen bei der Publikation von Arbeiten, die Studierende als Teilnehmende in der Forschung einbinden, möglicherweise die formelle ethische Genehmigung (Ethikvotum) einer Forschungsethikkommission verlangen. Derzeit verfügt die TU Wien über keine solche Stelle zur Forschungsgenehmigung.