Datenmanagementpläne

In einem Datenmanagementplan (DMP) wird erfasst, welche Forschungsdaten wie erstellt werden und was mit den Daten während und auch nach Abschluss eines Projekts geschieht. Hierzu zählen nicht nur Angaben über die Herkunft der Daten und Kontextinformationen rund um den Erhebungsprozess, sondern auch allfällige Beschränkungen beim Zugriff auf die Daten, rechtliche und ethische Konformität sowie eine spätere Zitierbarkeit, Langzeitverfügbarkeit oder gegebenenfalls auch Löschung.

Ein DMP hilft bei der Planung eines Forschungsprozesses und bei der Festlegung von Verantwortlichkeiten in einem Forschungsprojekt, in dem mehrere Forschende bzw. Institutionen beteiligt sind. Dadurch kann auch ein erhöhter Ressourcenaufwand frühzeitig erkannt werden.

Wir haben unten einige allgemeine Leitfäden und Vorlagen von Forschungsförderern für Sie zusammengestellt. Wenn Sie Hilfe beim Ausfüllen eines DMPs benötigen oder Ihren DMP gern gegenchecken lassen möchten, kontaktieren Sie uns.

Wenn Sie eine Anfrage zu Datenmanagementplänen haben, kontaktieren Sie uns bitte hier.

Automatisiertes DMP-Tool

Wir arbeiten derzeit an einem Tool, das Forschende bei der Erstellung von DMPs unterstützt.

Unser Ziel ist es, den manuellen Aufwand zu minimieren und gleichzeitig die Qualität der bereitgestellten Informationen zu erhalten.

 

Unsere Lösung basiert auf maschinell verarbeitbaren DMPs, den DMPs der zukünftigen Generation. Wenn Sie daran interessiert sind, unser Tool zu testen und Feedback zu geben, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

 

Im Artikel "Ten principles for machine-actionable data management plans" sind die Grundsätze der maschinell verarbeitbaren DMPs übersichtlich dargestellt.