Bachelorstudium Informatik und Wirtschaftsinformatik

Studienkennzahlen

UE 033 532 - Bachelorstudium Medieninformatik und Visual Computing
UE 033 533 - Bachelorstudium Medizinische Informatik
UE 033 534 - Bachelorstudium Software & Information Engineering
UE 033 535 - Bachelorstudium Technische Informatik
UE 033 526 - Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik

Studiendauer

6 Semester

Umfang

180 ECTS

Abschluss

Bachelor of Science (BSc)

Studienpläne
Infofolder

Studieninfoflyer Informatik pdf 1 MB

Wir möchten Ihnen eine gute Betreuungssituation während des Studiums bieten. Deshalb gibt es ab Herbst 2016 geänderte Rahmenbedingungen. An der Technischen Universität Wien und der Universität Wien wird für alle Studienbewerber_innen (Informatik und Wirtschaftsinformatik) ab dem Studienjahr 2016/17 ein Aufnahmeverfahren durchgeführt. Dieses Aufnahmeverfahren findet nur einmal im Jahr statt, unabhängig davon, ob Sie im Wintersemester oder im Sommersemester  Ihr Studium beginnen wollen.

Die Grundvoraussetzungen für die Aufnahme eines Informatik-Studiums bei uns sind Interesse an und Neugier auf Informatik, egal ob Sie schon Vorkenntnisse im Programmieren haben oder nicht. Im Sinne des Leitbildes der Fakultät für Informatik ermutigen wir Frauen ausdrücklich, sich für ein technisches Studium zu entscheiden: Denn sowohl Frauen und Männer als auch AHS- und BHS-AbsolventInnen sind gleichermaßen für ein Informatikstudium an der TU Wien geeignet.

Mehr Informationen zum Aufnahmeverfahren Informatik und Wirtschaftsinformatik.

Kurzübersicht zu den angebotenen Studien

Wenn Sie sich für ein Studium der Informatik entscheiden, dann werden Sie sich mit der Modellierung und Gestaltung von verschiedensten Abläufen und Prozessen der Realität beschäftigen. Dafür ist Wissen über mathematische Grundlagen genauso erforderlich wie technische und soziale Kompetenz. An das gewählte Bachelorstudium kann eines der sieben Masterstudien der Informatik bzw. Wirtschaftsinformatik zur fachlichen Weiterqualifikation und Spezialisierung angeschlossen werden.

Software Engineering beschäftigt sich mit der Entwicklung von Software, von der Analyse über das Design und die Implementierung bis hin zur Qualitätssicherung und Wartung. Information Engineering beschäftigt sich mit der Erzeugung, Sammlung, Verarbeitung, Verteilung und Präsentation von Information. Basierend auf wissenschaftlichen Prinzipien und Methoden verknüpft das Bachelorstudium Software & Information Engineering den gesamten Prozess der Softwareentwicklung mit der Wissensvermittlung im Bereich der Informationsverarbeitung.

Tätigkeitsfelder für Absolvent_innen liegen in der Entwicklung informationsverarbeitender Systeme sowohl als Expert_in im Team als auch in leitender Funktion sowie in unterstützenden Aufgaben in der Forschung.

Das Bachelorstudium Technische Informatik beschäftigt sich primär mit vernetzten eingebetteten Computersystemen, die in immer stärkerem Maße nicht nur in technischen Systemen wie medizinischen Geräten, Automatisierungssystemen, Autos und Flugzeugen sondern auch in Gegenständen des täglichen Lebens zu finden sind. Ungeachtet des primär informatikorientierten Zugangs erfordert die Auseinandersetzung mit vernetzten eingebetteten Systemen eine interdisziplinäre Grundausbildung, die (Mikro-)Elektronik, Telekommunikation bis zu physikalischen Grundlagen umfasst.

Tätigkeitsfelder für Absolvent_innen liegen im Application Engineering an der Schnittstelle von Software und Hardware, in gehobenen Entwicklungsaufgaben im Bereich eingebettete Systeme sowie in unterstützenden Aufgaben im einschlägigen Forschungsumfeld.

Das Bachelorstudium Medizinische Informatik verbindet als Integrationsfach die Vermittlung von Schlüsseltechnologien und technischen Verfahren in Bereichen wie Life Sciences, Software und Requirements Engineering, Visualisierung und Usability, IT-Planung und -Betrieb, Datenschutz und Process Engineering mit der Ausbildung in medizinischen Grundlagen.

Das Studium greift auf informatisch-technische, medizinische, softwaretechnische, mathematische und formale Grundlagen zurück. Darüber hinaus erfordert die Beschäftigung mit den Fragestellungen der Medizinischen Informatik eine interdisziplinäre Grundausbildung, die auch Wissen und Fertigkeiten in klinischem Denken wie zum Beispiel diagnostische Prozesse und Dokumentation umfasst.

Tätigkeitsfelder für Absolvent_innen liegen in der Analyse und Entwicklung von Gesundheits-, Informations- und Kommunikationssystemen oder medizinischer Software, in der Analyse und Entwicklung bzw. Adaption von klinischen Prozessen, im Aufbau und Management von IT-Systemen im Gesundheitswesen sowie in der anwendungsorientierten medizininformatischen Forschung.

Das Bachelorstudium Medieninformatik und Visual Computing verbindet die Vermittlung von Schlüsseltechnologien und technischen Verfahren auf den Gebieten der Computer Vision, Computergraphik, Visualisierung und Augmented/Mixed/Virtual Reality mit der Ausbildung im Design von innovativen Interfaces.

Im Studium wird auf informatisch-technische, mathematische und formale Grundlagen zurückgegriffen. Darüber hinaus erfordert die Beschäftigung mit den Fragestellungen der Medieninformatik eine interdisziplinäre Grundausbildung, die auch Wissen und Fertigkeiten zur kreativen und angewandten Gestaltung der Medien und deren Produktionsprozesse umfasst.

Tätigkeitsfelder für Absolvent_innen liegen in der anwendungsorientierten Forschung, der Entwicklung von Informations- und Kommunikationssystemen sowie der Gestaltung, Umsetzung und Evaluierung interaktiver Komponenten in Informations- und Kommunikationssystemen in Bereichen wie Visual Computing (Computergraphik, Computer Vision, Bildverarbeitung, Visualisierung, Mixed Reality etc.), Multimediale Systeme und Tangible Computing.

Die Wirtschaftsinformatik beschäftigt sich mit Information und Wissen sowie informationsverarbeitenden Prozessen in Organisationen und der Gesellschaft. Sie steht damit an der Schnittstelle von Mensch, Organisation und Informationstechnologie. Gegenstand der Lehre sind Informations- und Kommunikationssysteme in Wirtschaft und Gesellschaft, im Konkreten die Analyse, die Modellierung, das Design, die Implementierung und die Evaluierung solcher Systeme. Neben dem primär informatikorientierten Zugang erfordert der Erfolg solcher Systeme die Berücksichtigung technischer, ökonomischer und sozialer Aspekte. Dabei werden in Theorie und Praxis Informatik und Wirtschaftswissenschaften miteinander verbunden.

Tätigkeitsfelder für Absolvent_innen liegen in der Analyse und Optimierung von Unternehmensabläufen und entsprechenden Informationsprozessen, in der Planung, Realisierung und Steuerung von Informationssystemen, in der anwendungsorientierten Systementwicklung, in der IT-gestützten Unternehmensführung auf Basis einer ganzheitlichen Betrachtung des Betriebs und dessen Umgebung als Informationssystem sowie in der Vermittlungsfunktion zwischen IT und Wirtschaft.

Studienbedingungen

Informatik ist ein sehr beliebtes technisches Studium. Die Studierenden werden von international renommierten Wissenschaftler_innen ausgebildet. Durch die hohe internationale Vernetzung, den interdisziplinären Zugang in der Lehre sowie die zahlreichen Kooperationen mit Industrie und Wirtschaft erhalten die Studierenden eine fundierte fachliche Ausbildung mit hoher Praxisorientierung. Den Studierenden stehen zudem modernst ausgestattete Computerlabors zur Verfügung.

Berufsbilder und -aussichten

Das Berufsbild ist sehr vielfältig, da nahezu alle Lebensbereiche von der Informatik durchdrungen werden. Beispiele reichen von der hardwarenahen Software-Entwicklung in der Automobilindustrie über medizinische Anwendungen, dem Internet bis zur Entwicklung von IT-Lösungen für Wirtschaft und Verwaltung.

Die Antworten auf die zukünftigen Herausforderungen unserer Informationsgesellschaft können nur in enger Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie gegeben werden. Immer wieder werden wichtige Projekte in unserem Unternehmen durch die international renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultät für Informatik der TU Wien begleitet. Darüber hinaus arbeiten viele der besten Informatik-Absolventinnen und Absolventen der TU Wien bei Siemens an innovativen Lösungen im Bereich der Medizin-, Energie-, Verkehrs- und Umwelttechnik.

Brigitte Ederer

Siemens

Informatik an der TU Wien studieren heißt

  • eine umfassende Ausbildung bekommen
  • von international anerkannten Forscher_innen unterrichtet werden
  • in der Wirtschaft gefragt sein
  • aus fünf Bachelorstudien und acht Masterstudien auswählen können
  • in die internationale Forschung eingebunden sein
  • aus einer Vielfalt an Themen und Bereichen individuell das eigene Studium gestalten können

 

Studiendekanin - Informatik

Hilda Tellioglu

Associate Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.

Vizestudiendekan - Informatik

Wolfgang Kastner

Ao.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.

Vizestudiendekan - Informatik

Reinhard Pichler

Univ.Prof. Mag.rer.nat. Dr.techn.

Studiendekan - Wirtschaftsinformatik

Christian Huemer

Ao.Univ.Prof. Mag.rer.soc.oec. Dr.rer.so

Vizestudiendekan - Wirtschaftsinformatik

Gernot Salzer

Ao.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.

Mehr Info und Kontakt

Dekanat der Fakultät für Informatik
Erzherzog-Johann-Platz 1
4. Stock
1040 Wien
dekanat@informatik.tuwien.ac.at

Website des Dekanats

Studierendenvertretung

Fachschaft Informatik

Treitlstraße 3, Hochparterre
1040 Wien

T +43-1-58801-49550
fsinf@fsinf.at
fsinf.at

Fachschaft Wirtschaftsinformatik 

Favoritenstraße 9-11, 2. OG
1040 Wien 

T +43-1-58801-49563
E fachschaft@winf.at
winf.at  

 

Self Assessment Test

Um eine realistische Selbsteinschätzung zu erlangen, bieten wir Ihnen ein Self Assessment an. Die enthaltenen Tests und Fragebögen geben einen Überblick zu den Anforderungen, die wir für ein erfolgreiches Studium für notwendig halten.