Forschung an der TU Wien – Von der Grundlage zur Anwendung

Vizerektor Forschung und Innovation

Der Vizerektor Forschung und Innovation koordiniert die Forschungsagenden der TUW und steuert die strategische Entwicklung der Forschung an der TU Wien.

Zuständigkeiten:

  • Forschungsstrategie
  • Forschungsschwerpunkte
  • Forschungssupport
  • Forschungsfacilities
  • Forschungsfinanzierung 

Er ist bei hochdotierten & interdisziplinären Forschungsprojekten und -investitionen einzubinden (Richtlinien), steuert die Forschungsbudgetierung und koordiniert die interne Forschungsförderung.

Die Forschung an der TU Wien stützt sich auf fünf Forschungsschwerpunkte. Diese fünf Säulen repräsentieren die langjährigen Stärken und Kompetenzen der TU Wien und schärfen so ihr Profil im internationalen Wettbewerb. Innerhalb dieser Forschungsschwerpunkte wird fakultätsübergreifend gearbeitet und das Forschungsspektrum laufend weiterentwickelt. Mit den Additional Fields gibt es noch zusätzliche, aber ebenso wichtige Forschungsfelder. Alle Forschungstätigkeiten sind in einer Matrix organisiert.

Vizerektor Forschung und Innovation

Kontakt

Univ.Prof.Dipl.-Ing.Dr.techn. Johannes Fröhlich

Karlsplatz 13, 1040 Wien
Büro: Stiege 1, 1. Stock, Büro des Rektorats

T +43-1-58801-406100
mail@forschung.tuwien.ac.at

Richtfest der etwas anderen Art

Nach der erfolgreichen Beendigung der Bauarbeiten für eine neuartige Zugprüfanlage findet im Labor des Instituts für Tragkonstruktionen in der Gusshausstrasse am 19. April 2006 ab 15:30 Uhr ein Richtfest statt. Das Richtfest dient in erster Linie dazu, den finanziellen Förderern und den am Bau der neuen Zugprüfanlage beteiligten Firmen für ihre Unterstützung und Kooperation zu danken.

 

Aushub im Kellergeschoss

Aushub im Kellergeschoss

Aushub im Kellergeschoss

Betonieren des Spannbetontroges

Betonieren des Spannbetontroges

Betonieren des Spannbetontroges

Frontansicht Spannbetontrog

Frontansicht Spannbetontrog

Frontansicht Spannbetontrog

Derzeit gibt es in Europa drei große Anlagen (TU München/D, EMPA Dübendorf/CH und am Laboratoire Central des Ponts et Chaussées/F), an denen Dauerschwingversuche für große Bauteile wie z. B. Schrägkabel und Schrägseile für Schrägseilbrücken durchgeführt werden. Sinn und Zweck von Dauerschwingversuchen ist das Vorhersagen von Ermüdungsverhalten von Bauteilen und Materialien.

Die neue am Institut für Tragkonstruktionen an der TU Wien entwickelte Zugprüfanlage unterscheidet sich von den herkömmlichen in zweierlei Hinsicht: es können höhere Prüffrequenzen von 25 bis 50 Hertz erreicht werden, dabei wird aber nur ein Bruchteil an Energie verbraucht – im Vergleich zu herkömmlichen Prüfvorrichtungen. Ein Gutachten des österreichischen Patentamtes vom März 2005 hat die Patentfähigkeit dieser Entwicklung bestätigt und so wurde im April 2005 die Patentanmeldung vorgenommen. Die grundlegende Planung der Prüfanlage erfolgte durch das Institut für Tragkonstruktionen-Betonbau. Die Ausführungspläne wurden in Zusammenarbeit mit dem Architekten und dem Statiker erstellt.

Mit dem Richtfest möchte sich Prof. Kollegger, Professor am Institut für Tragkonstruktionen, bei der Universitätsleitung, den beteiligten Firmen und den Planern für die finanzielle Unterstützung und die gute Zusammenarbeit bedanken. Das Sponsoring der Anlage erfolgte über einen Antrag für das Programm "Uniinfrastruktur III", einen Antrag für "Innovative Projekte" und durch Unterstützung der Abteilung Gebäude und Technik an der TU Wien.

Am Richtfest werden neben den beiden TU Wien-Vizerektoren Prof. Dr. Franz G. Rammerstorfer und Prof. Dr. Gerhard Schimak, der Dekan der Fakultät für Bauingenieurwesen Prof. Dr. Johann Litzka und Herr Amtsdirektor Gerald Hodecek (Leiter der Abteilung Gebäude und Technik der TU Wien) sowie die bauausführende Firma Bilfinger und Berger, das Planungsbüro Architekt Wiltschke (Polierplanung und Örtliche Bauaufsicht) und das für die Statik verantwortliche Planungsbüro STEP (Statiker) und Mitarbeiter der Spannfirma DSI - Dywidag Systems International teilnehmen.

Wie geht es weiter mit der Zugprüfanlage?

Die Fertigstellung des Spannbetontroges (Reaktionsrahmen für die Zugprüfanlage) ist mit der 1. Maiwoche 2006 festgelegt. Dieser Spannbetontrog wurde im Erdgeschoß, auf einer im Kellergeschoß befindlichen Rüstung geschalt, bewehrt und betoniert. In weiterer Folge wird der Trog mit Hilfe zweier Portale und vier Litzenhebern auf seine Solllage auf 14 Federelementen im Kellergeschoß abgesenkt. Im Anschluss daran werden noch Stahleinbauten benötigt, deren Herstellung im Frühjahr noch beauftragt wird, sodass im Sommer 2006 erste Versuche im großen Rahmen möglich sein sollen.