Forschung an der TU Wien – Von der Grundlage zur Anwendung

Vizerektor Forschung und Innovation

Der Vizerektor Forschung und Innovation koordiniert die Forschungsagenden der TUW und steuert die strategische Entwicklung der Forschung an der TU Wien.

Zuständigkeiten:

  • Forschungsstrategie
  • Forschungsschwerpunkte
  • Forschungssupport
  • Forschungsfacilities
  • Forschungsfinanzierung 

Er ist bei hochdotierten & interdisziplinären Forschungsprojekten und -investitionen einzubinden (Richtlinien), steuert die Forschungsbudgetierung und koordiniert die interne Forschungsförderung.

Die Forschung an der TU Wien stützt sich auf fünf Forschungsschwerpunkte. Diese fünf Säulen repräsentieren die langjährigen Stärken und Kompetenzen der TU Wien und schärfen so ihr Profil im internationalen Wettbewerb. Innerhalb dieser Forschungsschwerpunkte wird fakultätsübergreifend gearbeitet und das Forschungsspektrum laufend weiterentwickelt. Mit den Additional Fields gibt es noch zusätzliche, aber ebenso wichtige Forschungsfelder. Alle Forschungstätigkeiten sind in einer Matrix organisiert.

Vizerektor Forschung und Innovation

Kontakt

Univ.Prof.Dipl.-Ing.Dr.techn. Johannes Fröhlich

Karlsplatz 13, 1040 Wien
Büro: Stiege 1, 1. Stock, Büro des Rektorats

T +43-1-58801-406100
mail@forschung.tuwien.ac.at

Naturwerkstoffe in Alpbach

Robert Wimmer von der GrAT präsentierte in Alpbach das S-HOUSE als best practice-Beispiel

Robert Wimmer

Robert Wimmer

Robert Wimmer

S-House

S-House

S-House

Strohschraube

Strohschraube

Strohschraube

Am Freitag tagte in Alpbach der Arbeitskreis "Hochleistungs-Werkstoffe aus der Natur als Wachstumschance für die Wirtschaft". Robert Wimmer präsentierte dort die praktischen Erfahrungen der Gruppe Angepaßte Technologie (GrAT) mit dem Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen.

Herzeigobjekt S-House


Die GrAT errichtete als Beispiel einer konsequenten Anwendung nachwachsender Rohstoffe im niederösterreichischen Böheimkirchen das S-HOUSE, ein Demonstrationsgebäude für nachhaltiges Bauen. Damit wird das "Faktor 10"-Konzept im Baubereich umgesetzt und den Kriterien nachhaltigen Bauens entsprochen. Das Gebäude besteht ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen und wieder verwendbaren Modulen und stellt einen wichtigen Meilenstein in dieser ressourcenintensiven Branche dar. Der Baubereich ist jener Wirtschaftssektor mit den größten Massenflüssen und einem hohen Energieverbrauch für Herstellung und Transport von Bauprodukten und Konstruktionen. Außerdem besteht eine quantitative und qualitative Baurestmassenproblematik, die sowohl für Umweltbelastung als auch für steigende Entsorgungskosten verantwortlich ist.

Zahlreiche Innovationen


Das S-HOUSE wartet mit zahlreichen Innovationen auf. Eine davon ist die speziell entwickelten Strohschraube aus Biopolymeren wurde ein wärmebrückenfreier Wandaufbau und eine Fassadenkonstruktion frei von metallischen Verbindungselementen realisiert. Die Verwendung eines biologisch abbaubaren Biokunststoffes garantiert auch im Rückbau eine umweltfreundliche Entsorgung. Durch das nach Kriterien der Bionik entwickelte Schraubendesign wird mit minimiertem Materialverbrauch eine maximale mechanische Festigkeit erzielt.

 GrAT
 S-HOUSE
 Nachwachsende Rohstoffe