Forschung an der TU Wien – Von der Grundlage zur Anwendung

Vizerektor Forschung und Innovation

Der Vizerektor Forschung und Innovation koordiniert die Forschungsagenden der TUW und steuert die strategische Entwicklung der Forschung an der TU Wien.

Zuständigkeiten:

  • Forschungsstrategie
  • Forschungsschwerpunkte
  • Forschungssupport
  • Forschungsfacilities
  • Forschungsfinanzierung 

Er ist bei hochdotierten & interdisziplinären Forschungsprojekten und -investitionen einzubinden (Richtlinien), steuert die Forschungsbudgetierung und koordiniert die interne Forschungsförderung.

Die Forschung an der TU Wien stützt sich auf fünf Forschungsschwerpunkte. Diese fünf Säulen repräsentieren die langjährigen Stärken und Kompetenzen der TU Wien und schärfen so ihr Profil im internationalen Wettbewerb. Innerhalb dieser Forschungsschwerpunkte wird fakultätsübergreifend gearbeitet und das Forschungsspektrum laufend weiterentwickelt. Mit den Additional Fields gibt es noch zusätzliche, aber ebenso wichtige Forschungsfelder. Alle Forschungstätigkeiten sind in einer Matrix organisiert.

Vizerektor Forschung und Innovation

Kontakt

Univ.Prof.Dipl.-Ing.Dr.techn. Johannes Fröhlich

Karlsplatz 13, 1040 Wien
Büro: Stiege 1, 1. Stock, Büro des Rektorats

T +43-1-58801-406100
mail@forschung.tuwien.ac.at

Kompetenzzentrum für Automobilindustrie?

TU-Professor Wilfried Sihn lanciert die Gründung eines Kompetenzzentrums für innovative Wertschöpfungssysteme in der Automobilindustrie in Wien.

Die Automobilindustrie ist mit einem Anteil von elf Prozent an der Industrieproduktion eine der wichtigsten Branchen in Österreich. Laut den Vorstellungen von Sihn sollen österreichische und internationalen Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie vor allem österreichische Unternehmen Partner des Kompetenzzentrums werden.

"Mit einem Anteil von knapp 11 Prozent an der Industrieproduktion ist die Automobilindustrie eine der wichtigsten Branchen in Österreich. Wir müssen alles tun, um das Know-how zu erhöhen, die Kosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu steigern. Das Automotive-Kompetenzzentrum soll es österreichischen Unternehmen ermöglichen vom Boom der Automobilindustrie in den östlichen Nachbarstaaten zu profitieren", so Sihn.

politische Unterstützung

Forschungsstaatssekretär Eduard Mainoni begrüßt das Engagement: "In den letzten Jahren ist es uns durch die Kompetenzzentren-Programme gelungen, die langfristige Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft unter der Einbindung von internationalem Forschungs-Know-How zu forcieren. Außerdem haben wir es durch die unterschiedlichen Ausrichtungen geschafft, vor allem auf die Stärken und Zukunftspotentiale der österreichischen Forschungslandschaft aufzubauen."

Eine solche Zukunftsbranche stellt die Automobil-Industrie zweifellos dar. "Der Automobil-Sektor konnte in den letzten Jahren Wachstumsraten verbuchen, die weit über dem Durchschnitt der österreichischen Wirtschaft liegen. Derzeit sind in rund 700 Betrieben 175.000 Menschen beschäftigt. Der Umsatz liegt bei jährlich rund 20 Milliarden Euro - Tendenz stark steigend. Jetzt müssen wir vor allem auf europäischer Ebene noch intensiver zusammenarbeiten, um die Automobil-Industrie weiter zu stärken. Nur so können wir Wachstum und Beschäftigung nachhaltig sichern", betont Mainoni und verweist auf eine gute Ausgangslage Österreichs.

Insgesamt werden im Jahr 2008 in der CENTROPE-Region in einem Radius von 300 Kilometern rund um Wien voraussichtlich mehr als drei Millionen Autos montiert. 2005 lag die Zahl noch unter zwei Millionen. Das bedeutet, dass in zwei Jahren rund fünf Prozent der weltweiten Fahrzeugproduktion in Österreich und insbesondere den Anrainerstaaten gefertigt werden. Das ist für die heimischen Unternehmen eine große Chance, handelt es sich doch um ein Potential von rund 20 Milliarden Euro jährlich.

Fotos: Saab, IMW, BMVIT