Forschung an der TU Wien – Von der Grundlage zur Anwendung

Vizerektor Forschung und Innovation

Der Vizerektor Forschung und Innovation koordiniert die Forschungsagenden der TUW und steuert die strategische Entwicklung der Forschung an der TU Wien.

Zuständigkeiten:

  • Forschungsstrategie
  • Forschungsschwerpunkte
  • Forschungssupport
  • Forschungsfacilities
  • Forschungsfinanzierung 

Er ist bei hochdotierten & interdisziplinären Forschungsprojekten und -investitionen einzubinden (Richtlinien), steuert die Forschungsbudgetierung und koordiniert die interne Forschungsförderung.

Die Forschung an der TU Wien stützt sich auf fünf Forschungsschwerpunkte. Diese fünf Säulen repräsentieren die langjährigen Stärken und Kompetenzen der TU Wien und schärfen so ihr Profil im internationalen Wettbewerb. Innerhalb dieser Forschungsschwerpunkte wird fakultätsübergreifend gearbeitet und das Forschungsspektrum laufend weiterentwickelt. Mit den Additional Fields gibt es noch zusätzliche, aber ebenso wichtige Forschungsfelder. Alle Forschungstätigkeiten sind in einer Matrix organisiert.

Vizerektor Forschung und Innovation

Kontakt

Univ.Prof.Dipl.-Ing.Dr.techn. Johannes Fröhlich

Karlsplatz 13, 1040 Wien
Büro: Stiege 1, 1. Stock, Büro des Rektorats

T +43-1-58801-406100
mail@forschung.tuwien.ac.at

Index für die Bewertung von Liegenschaften

Das Institut für Stadt- und Regionalforschung der TU Wien erarbeitete in Kooperation mit der Maklervereinigung "Austria Immobilienbörse" anerkannte Methode zur Immobilienbewertung

 

Immobilie

Die Basis zur Entwicklung des anerkannten Immobilienindex wurde bereits im Jahr 1995 vom Institut für Stadt- und Regionalforschung unter Dr. Dieter Bökemann und Dr. Wolfgang Feilmayr geschaffen. Die erarbeiteten Modelle GPSIM (Raum Wien) sowie ÖGRUSIM (restliches Österreich) ermöglichen die kleinräumige Anaylse von Immobilienpreisen.

Methode der "Hedonische Preise"

Für die Entwicklung dieser Modelle wurde die Methode der "Hedonischen Preise" angewandt, bei welcher für die einzelnen Eigenschaften (Ausstattung und Lage) der Immobilie Preise ermittelt werden. Der virtuelles Gesamtpreis ist eine Folge der Summe dieser Eigenschaftspreise.
Die mehr als 100.000 Preisbeobachtungen, die teilweise bis in Jahr 1986 zurückreichen, stammen aus der Datenbank der Austria Immobilienbörse und den Grundpreiserhebungen des Wirtschaftsmagzins GEWINN.

Für folgende Immobilienkategorien wurden entsprechende Modelle aufbereitet:

  • Eigentumswohnungen (neu und gebraucht)
  • Mietwohnungen: Freie Mieten und Richtwertemieten
  • Mietbüros
  • Ein- und Zweifamilienhäuser, Reihenhäuser (Preise und Mieten)
  • Baugründe

Die Modelle bilden die Basis für individuelle Immobilienbewertungen. Bei Bedarf können diese zum Preis von € 240-, (inkl. Ust.) - 25% Ermäßigung für TU-Angehörige - angefordert werden: "http://www.srf.tuwien.ac.at/feil/bw.htm"

Aus dem Modell können aber auch unmittelbar Indizes abgeleitet werden, die die zeitliche Entwicklung einzelner Immobilienkategorien widerspiegeln. Inzwischen liegen für die meisten Immobilienkategorien quartalsweise Indizes vor. Die Ermittlung dieser wird von der Österreichischen Nationalbank unterstützt und zweimal jährlich in Pressekonferenzen vorgestellt: "http://www.srf.tuwien.ac.at/feil/ind.htm"

Die Ergebnisse wurden unter anderem als Inputs in umfangreichen Studien zur Bewertung der Bundesimmobilien, der Kasernen, der Immobilien des Landes Burgenland, der ÖBB-Kleingärten oder der Grundstücke von SPAR-Österreich heranzgezogen.