Forschung an der TU Wien – Von der Grundlage zur Anwendung

Vizerektor Forschung und Innovation

Der Vizerektor Forschung und Innovation koordiniert die Forschungsagenden der TUW und steuert die strategische Entwicklung der Forschung an der TU Wien.

Zuständigkeiten:

  • Forschungsstrategie
  • Forschungsschwerpunkte
  • Forschungssupport
  • Forschungsfacilities
  • Forschungsfinanzierung 

Er ist bei hochdotierten & interdisziplinären Forschungsprojekten und -investitionen einzubinden (Richtlinien), steuert die Forschungsbudgetierung und koordiniert die interne Forschungsförderung.

Die Forschung an der TU Wien stützt sich auf fünf Forschungsschwerpunkte. Diese fünf Säulen repräsentieren die langjährigen Stärken und Kompetenzen der TU Wien und schärfen so ihr Profil im internationalen Wettbewerb. Innerhalb dieser Forschungsschwerpunkte wird fakultätsübergreifend gearbeitet und das Forschungsspektrum laufend weiterentwickelt. Mit den Additional Fields gibt es noch zusätzliche, aber ebenso wichtige Forschungsfelder. Alle Forschungstätigkeiten sind in einer Matrix organisiert.

Vizerektor Forschung und Innovation

Kontakt

Univ.Prof.Dipl.-Ing.Dr.techn. Johannes Fröhlich

Karlsplatz 13, 1040 Wien
Büro: Stiege 1, 1. Stock, Büro des Rektorats

T +43-1-58801-406100
mail@forschung.tuwien.ac.at

Erfolgreicher Messeauftritt: TU Wien in Hannover

Bei der Hannover Messe 2019 konnte die TU Wien mit neuen Technologien für Aufsehen sorgen – so entstehen neue Kontakte und Firmenkooperationen.

TU Wien auf der Hannovermesse 2019 – mit Christian Kiene, WKO, Standleiter Advantage Austria (ganz rechts)

Hannovermesse 2019

TU Wien auf der Hannovermesse 2019 – mit Christian Kiene, WKO, Standleiter Advantage Austria (ganz rechts)

TU Wien auf der Hannovermesse 2019 – mit Christian Kiene, WKO, Standleiter Advantage Austria (ganz rechts)

Großes Interesse an der dual-fluid-bed gasification der TU Wien

Dual-fluid-bed gasification

Großes Interesse an der dual-fluid-bed gasification der TU Wien

Großes Interesse an der dual-fluid-bed gasification der TU Wien

Viel Nachfrage nach der Simulationssoftware NGSolve

Simulationssoftware NGSolve

Viel Nachfrage nach der Simulationssoftware NGSolve

Viel Nachfrage nach der Simulationssoftware NGSolve

TUW-Vizerektor Fröhlich im Gespräch mit Dr. Jürgen Ude, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, Sachsen-Anhalt.

TUW-Vizerektor Fröhlich im Gespräch

TUW-Vizerektor Fröhlich im Gespräch mit Dr. Jürgen Ude, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, Sachsen-Anhalt.

TUW-Vizerektor Fröhlich im Gespräch mit Dr. Jürgen Ude, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, Sachsen-Anhalt.

Was an der TU Wien entwickelt wird, ist für viele Industrieunternehmen höchst interessant. Daher ist die TU Wien jedes Jahr mit ausgewählten Innovationen auf der Hannover Messe vertreten – der größten Industriemesse der Welt. Vom 1. bis 5. April 2019 wurden wieder einige der spannendsten Technologien der TU Wien vor den Vorhang geholt.

Finite-Elemente-Software, Zweibett-Wirbelschicht-Dampfvergasung, Epoxidharzsystem u.v.m.

Die in Hannover präsentierten TU-Innovationen sorgten für viel Resonanz – etwa die mächtige Finite-Elemente-Software "NGSolve", die präzise Simulationen für komplizierte multiphysikalische Phänomene sowie für Multiskalen-Probleme ermöglicht, oder die flexible Erzeugung von grünen Treibstoffen aus diversen biogenen Abfallstoffen mittels Zweibett-Wirbelschicht-Dampfvergasung, oder auch ein neues Epoxidharzsystem, das nach Start mittels eines Lichtimpulses selbständig aushärtet und sehr lange lagerfähig ist.

Über die Fülle und Intensität des Interesses freute sich auch Prof. Johannes Fröhlich, Vizerektor für Forschung und Innovation der TU Wien: "Mit unserem professionellen Auftritt präsentieren wir die TU Wien in ihrer thematischen Breite und Vielfältigkeit." Das Auftreten der TU Wien am Österreichstand der WKO ergibt für Johannes Fröhlich ein rundes Bild und "zeigt, dass wir als Technische Universität in der Lage sind, den Brückenschlag von der Grundlagenforschung und aus dem Labor, hin zur Anwendung zu machen. Damit können wir auf der Hannover Messe zu einem attraktiven Bild von Österreich beitragen, das von der Spitzenforschung bis hin zu erfolgreichen, exportorientierten Unternehmen reicht."

Vizerektor Fröhlich konnte die Messe auch für einige Treffen mit deutschen Partnern nützen, darunter mit Dr. Jürgen Ude, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt, sowie mit Kollegen aus dem Präsidium oder der Fakultätsleitung von deutschen Partneruniversitäten.

"Get new technology first"

Dass die TU Wien bei der weltweit wichtigsten Innovationsschau für die Industrie viel zu bieten hatte, unterstrich das große Interesse an den weiteren Exponaten: Äußerst dynamische Hochleistungswärmespeicher für bis zu 850° C und mit bis zu vielen hundert MWh (thermisch); der Planetenmotor, ein neuartiger elektrischer Antrieb, von dem erstmals ein industrieller Prototyp mit 70 kW ausgestellt wurde; sensorlose Systeme für Magnetlager und Antriebsregelungen, die höchste Dynamik und gleichzeitig Ausfallssicherheit bieten; die 2-in-1-Lasersonde, die erstmals die präzise Vermessung von Strömungsgeschwindigkeiten und Konzentrationen in Rohrleitungen und Behältern ermöglicht. Sie alle erfüllten das Motto der Hannover Messe "get new technology first" mit Leben.

Die TU Wien wurde zu einer Reihe von Vorträgen im Rahmen verschiedener thematischer Foren am weitläufigen Messegelände eingeladen und konnte auch in zwei Artikeln in der Messezeitung sowie in Fototerminen und in Radiointerviews punkten. Die beteiligten Forschungsgruppen der TU Wien zeigten sich über die neu angebahnten Kontakte sehr zufrieden und von dem Gesamtauftritt und der internationalen Resonanz sehr beeindruckt.

Think big for the Future

Im kommenden Jahr werden die Struktur und Hallenpläne der Hannover Messe gründlich umgestaltet werden. Peter Heimerl, der Leiter des Forschungsmarketings, überlegt gemeinsam mit Vizerektor Fröhlich und Forscher_innen, möglicherweise in zwei Hallen auszustellen, um noch mehr interessierte Firmen erreichen zu können.