Forschung an der TU Wien – Von der Grundlage zur Anwendung

Vizerektor Forschung und Innovation

Der Vizerektor Forschung und Innovation koordiniert die Forschungsagenden der TUW und steuert die strategische Entwicklung der Forschung an der TU Wien.

Zuständigkeiten:

  • Forschungsstrategie
  • Forschungsschwerpunkte
  • Forschungssupport
  • Forschungsfacilities
  • Forschungsfinanzierung 

Er ist bei hochdotierten & interdisziplinären Forschungsprojekten und -investitionen einzubinden (Richtlinien), steuert die Forschungsbudgetierung und koordiniert die interne Forschungsförderung.

Die Forschung an der TU Wien stützt sich auf fünf Forschungsschwerpunkte. Diese fünf Säulen repräsentieren die langjährigen Stärken und Kompetenzen der TU Wien und schärfen so ihr Profil im internationalen Wettbewerb. Innerhalb dieser Forschungsschwerpunkte wird fakultätsübergreifend gearbeitet und das Forschungsspektrum laufend weiterentwickelt. Mit den Additional Fields gibt es noch zusätzliche, aber ebenso wichtige Forschungsfelder. Alle Forschungstätigkeiten sind in einer Matrix organisiert.

Vizerektor Forschung und Innovation

Kontakt

Univ.Prof.Dipl.-Ing.Dr.techn. Johannes Fröhlich

Karlsplatz 13, 1040 Wien
Büro: Stiege 1, 1. Stock, Büro des Rektorats

T +43-1-58801-406100
mail@forschung.tuwien.ac.at

Einmal Korea und zurück

Koreanische Produkte wie Handys, Laptops oder PKWs werden in Europa und Österreich immer beliebter. Was steckt hinter dieser Entwicklung? Studierende der Forschungsgruppe Intelligente Handhabungs- und Robotertechnik (IHRT) der TU Wien wollten es genau wissen.

 

 

Delegation

Im Rahmen einer zehntägigen Exkursion im September 2006 besuchten IHRT-Studierende facheinschlägige High-Tech-Betriebe und Forschungs- und Universitätsinstitute in der Republik Korea. Beeindruckend war die teilautomatisierte Waschmaschinenfertigung bei LG in der alle 10 Sekunden ein Gerät die Förderbänder verlässt. Die Schiffswerft in Ulsan ist die größte im gesamten asiatischen Raum. Die Doosan Schwermaschinenindustrie in Changwon erzeugt Komponenten für thermische Kraftwerke und die weltweit größten Meerwasserentsalzungsanlagen, die unter anderem nach Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate geliefert werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Grossdampfturbinen. Die teilautomatisierte Entstehung eines PKWs konnten die Exkursionsteilnehmer bei Hyundai mitverfolgen. Die Verschiffung der produzierten PKWs erfolgt ausschließlich mit Schiffen wobei pro Tag durchschnittlich 14.000 Fahrzeuge mit drei Schiffen ausgeliefert werden.

Naturgemäß stießen die menschenähnlichen - humanoiden - Roboter in den Forschungszentren KIST und KAIST bei den Studierenden auf großes Interesse. Durch gezielte Fördermaßnahmen der koreanischen Regierung ist diese Forschungsrichtung derzeit sehr im Aufwind. An den Universitäten in Seoul, Busan, Taejon und Changwon hatten die Studenten nicht nur Gelegenheit zu Instituts- und Laborbesichtigungen, sondern knüpften auch neue Kontakten zu KollegInnen bei Gemeinschaftsseminaren und Freizeitaktivitäten.

"Die langjährigen, erfolgreichen Kooperationen der TU Wien und insbesonders der IHRT mit koreanischen Partnern auf Wissenschafterniveau wurde dadurch auf Studierenden ausgedehnt" stellte TU-Professor Peter Kopacek zufrieden fest. Einhellige Meinung der TeilnehmerInnen: "Diese Erweiterung unseres "Blickfeldes" ist sicher für unser zukünftiges Berufsleben vorteilhaft".

Der Dank aller Teilnehmer gilt M. W. Han für die Organisation und Rektor Peter Skalicky und der Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften für die finanzielle Unterstützung.