A portrait of Laura Kronlachner

© Laura Kronlachner

Laura Kronlachner absolvierte ihr Doktoratsstudium in der Forschungsgruppe für Oberflächen-, Spurenanalytik und Chemometrie unter der Betreuung von Prof. Andreas Limbeck. Neben ihrer Forschungstätigkeit war sie als Universitätsassistentin auch in der Lehre tätig und wirkte unter anderem bei verschiedenen Laborpraktika für Bachelor- und Masterstudierende mit.

Ihre Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf laser- und plasmabasierte Techniken, mit besonderem Fokus auf die Entwicklung und Optimierung neuartiger Methoden zur Materialcharakterisierung. Der Einsatz laserbasierter Verfahren ermöglicht dabei eine hochpräzise, ortsaufgelöste Analytik, die sowohl für die umfassende Charakterisierung hochtechnologischer Materialien als auch für die Untersuchung der Auswirkungen umweltrelevanter Materialien von großer Bedeutung ist.

Das weitreichende thematische Spektrum ihrer Arbeit umfasst die Entwicklung und Patentierung einer neuartigen Messanordnung zur Kunststoffanalytik, die Erarbeitung von Methoden für die forensische Analytik sowie die Entwicklung fortschrittlicher Analyseverfahren für umweltrelevante Materialien wie Nanopartikel und Mikroplastik. Insbesondere die Untersuchung von Mikroplastik gewinnt angesichts seines zunehmenden Vorkommens in Umwelt und Ökosystemen stetig an Relevanz und stellt einen wichtigen Baustein innerhalb der analytischen Umweltforschung dar.

Um die Auswirkungen und Transportwege dieser Partikel wie Mikroplastik im Ökosystem präzise nachverfolgen, verstehen und langfristig beeinflussen zu können, ist die kontinuierliche Entwicklung innovativer Analyseverfahren unerlässlich. Die bereits publizierten Methoden können hierfür eine wesentliche Grundlage bilden.

Der mit 4.000 € dotierte Lions-Preis ermöglicht es Laura Kronlachner, ihre Forschungsergebnisse auf internationalen Fachkonferenzen zu präsentieren.