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FFG: Emergency-Call zur Erforschung von COVID-19

Österreichische Bundesregierung unterstützt Erforschung von Medikamenten mit insgesamt 23 Millionen Euro.

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Bild: Webseite https://www.ffg.at (21.3.2020)

Bild: Webseite https://www.ffg.at (21.3.2020)

Im Kampf gegen das Corona-Virus stellt die österreichische Bundesregierung insgesamt 23 Millionen Euro für die Erforschung von Medikamenten zur Verfügung. Die Förderung richtet sich dabei vor allem an Projekte, die die Wirksamkeit bereits bestehender Medikamente im Kampf gegen Corona erforschen sollen. Die dazu nötigen klinischen Studien sollen durch zusätzliches Geld beschleunigt werden.

Anträge können unter www.ffg.at/corona, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster an die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gestellt werden. Um eine rasche Entscheidung und somit einen raschen Start der Projekte zu ermöglichen, gibt es zwei Deadlines: 8. April 2020 (für kurzfristige Entscheidungen) und 11. Mai 2020 (für zusätzliche Anträge und Förderentscheidungen). In einem beschleunigten Verfahren wird der möglichst schnelle Start der Forschungsaktivitäten ermöglicht.

Zielgruppe

Mittel beantragen können Unternehmen mit Sitz in Österreich, die an Wirkstoffen gegen COVID-19 oder durch das Corona-Virus verursachte Folgen arbeiten und rasch eine klinische Studie (Phase I oder II) starten können. Gefördert werden dabei alle studienrelevanten Kosten, beispielsweise Personal- und Materialkosten für Prüfteams. Es gibt keine Limitierung bei den Drittkosten.

Welche Projekte werden gefördert?

Gefördert werden F&E-Projekte von österreichischen Unternehmen und klinische Studien, die sich mit folgenden Themen rund um das Corona-Virus beschäftigen und rasch umsetzbar sind:

  • die Biologie des Virus und seine Übertragung
  • Infektionsprävention und -kontrolle
  • Forschung und Entwicklung von Medikamenten und anderen Therapieverfahren sowie die Entwicklung neuer diagnostischer Ansätze
  • Planung und Durchführung von klinischen Studien

Fakten zum Call zusammengefasst

  • Die Sofortmaßnahme "Emergency Call" des Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) vom 9.3.2020 mit 1 Million Euro wurde am 21.3.2020 mit 22 Millionen Euro aufgestockt. Diese stammen aus zusätzlichen Mitteln des BMWD sowie aus Mitteln des Klimaschutzministeriums (BMK) und des Wissenschaftsministeriums (BMBWF).
  • Für die Anträge gibt es ein beschleunigtes Verfahren.
  • Einreichungen und Kriterien siehe: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), www.ffg.at/corona.