Forschungsinfrastrukturen mit TU Wien-Beteiligung und außerhalb der TU Wien

Der Vienna Scientific Cluster (VSC) ist ein Zusammenschluss von mehreren österreichischen Universitäten, der seinen Benutzern Zugang zu einem Supercomputer verschafft. Das aktuelle Aushängeschild ist der VSC-3, ein durchsatz-orientierter Linux-Cluster mit etwa 2.800 Knoten und einigen Spezialknoten. Der VSC-3 ist vor allem für seine innovative Ölkühlung und seine hohe Energieeffizienz bekannt. Mehr Informationen unter: http://vsc.ac.at/.

Das EODC betreibt ein virtualisiertes, verteiltes Erdbeobachtungsrechenzentrum (EO), das eine kollaborative IT-Infrastruktur zur Archivierung, Verarbeitung und Verteilung von Erdbeobachtungsdaten bereitstellt. Gemeinsam mit multinationalen Partnern aus Wissenschaft, öffentlichem und privatem Sektor fördert das EODC die Nutzung von satellitengestützter Geoinformation. Das EODC-Framework bietet

  • Management und Organisation von kollaborativen Softwareentwicklungsprozessen zum Aufbau vollautomatischer end-to-end EO-Datenverarbeitungsketten
  • umfassende Kompetenz in der Verarbeitung großer Mengen von EO-Daten
  • modernste technische Infrastruktur, die in einigen der leistungsfähigsten Computerverarbeitungsumgebungen Europas für den Betrieb datenintensiver geowissenschaftlicher Modelle untergebracht ist
  • maßgeschneiderte, benutzerfreundliche Lösungen zur Nutzung des Mehrwerts von satellitengestützten Informationen für die Zivilgesellschaft (z.B. humanitäre NGOs oder Umweltorganisationen)

Das EODC Cooperation Network besteht aus Kooperationspartnern und Entwicklern. Die TU Wien und ZAMG sind Principal Cooperation Partners. Mehr Informationen unter: https://www.eodc.eu/.

 

Das Climate Change Centre Austria (CCCA) ist ein Forschungsnetzwerk, das von den wichtigsten Forschungseinrichtungen Österreichs getragen wird. CCCA fördert die Klimaforschung und die Klimafolgenforschung und die Zusammenarbeit in und zwischen diesen Bereichen. Das CCCA-Datenzentrum, als operative Abteilung, ist für die Forschungsdateninfrastruktur verantwortlich, um ein anwendbares Datenmanagement für österreichische Wissenschaftler und den Greater Alpine Region zu unterstützen. Kernaufgabe ist es, ein zentrale Data Hub für Modelle, Klimaszenarien sowie zugehörige Forschungsdaten und Information Services bereitzustellen.

Das CCCA Datenzentrum wendet die Prinzipien des Data Sharing konsequent an und bietet standardisierte Datenservices zum Herunterladen, Anzeigen sowie Datenanalysetools. Wir fördern die Interoperabilität und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Wissenschafts- und Forschungsgebieten, um das Bewusstsein für den Klimawandel zu schärfen und als zentraler Punkt für den Austausch von Wissen und Ressourcen zu dienen.

Die Hardware-Ausstattung umfassen hoch verfügbare Server Cluster mit einem Speicher Angebot von 1 PB sowie die Anbindung an den VSC und eigene HPC Ressourcen. CCCA Mitglieds Institutionen können hier Forschungsdaten speichern und publizieren, aber diesen auch als internen Daten Speicher für Forschungsprojekte nutzen. Mehr Informationen unter: https://data.ccca.ac.at/

Die öffentliche Forschungsinfrastruktur-Datenbank des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) bietet eine Übersicht über nationale Forschungsinfrastrukturen. Die Datenbank dient als Informationsplattform und kann sowohl zum Finden als auch zum Anbieten von Forschungsinfrastrukturen für neue Kooperationsprojekte genutzt werden. Weitere Informationen finden Sie unter: https://forschungsinfrastruktur.bmbwf.gv.at/de.