Dateiformate

Forschungsdaten liegen in unterschiedlichsten Dateiformaten vor. Eine Aufbewahrung und Publikation von Forschungsdaten ist aber nur dann sinnvoll, wenn das Format eine Nachnutzung erlaubt - auch langfristig und durch Dritte. Machen Sie sich also am besten schon zu Beginn Ihres Projektes Gedanken über geeignete Datenformate und erforderliche Softwarearchivierung und planen Sie Zeit und Mittel für möglicherweise notwendige Konvertierungsarbeiten ein. Ein Datenmanagementplan kann Sie dabei unterstützen.

Auch bei der Formatwahl spielen die FAIR-Prinzipien eine wichtige Rolle. Darüber hinaus stellt sich von Fall zu Fall die Frage, ob eine möglichst unkomplizierte Nachnutzung der Daten das primäre Ziel ist oder ob der Aspekt einer möglichst langfristigen Archivierung überwiegt.

Grundsätzlich sollten Sie bei der Wahl Ihrer Dateiformate Folgendes berücksichtigen:

  • Benutzen Sie Formate, die in Ihrer Community etabliert sind.
  • Verwenden Sie nach Möglichkeit offene Formate mit uneingeschränktem Zugriff auf die Dokumentation, damit bei Bedarf passende Verarbeitungssoftware entwickelt werden kann.
  • Bevorzugen Sie Formate, die von mehreren Softwareprodukten gelesen werden können, da die Wahrscheinlichkeit, dass diese Formate auch in Zukunft unterstützt werden, erhöht ist.
  • Wählen Sie Formate, die keinen rechtlichen oder technischen Beschränkungen unterliegen.

 

Eine Übersicht über Formate, die sich für eine langfristige Aufbewahrung eignen, finden Sie zum Beispiel im Wiki der Gruppe Digitaler Datenerhalt der ETH Bibliothek Zürich.