Forschungs-Erfolge

Im Jahr 2014 konnte die TU Wien ca. €81 Mio. an nationalen und internationalen Mitteln für extern finanzierte Projektforschung einwerben, wobei auf EU‐, FWF‐ und FFG‐Projekte knapp zwei Drittel der eingeworbenen Mittel zurückzuführen sind, ca. 20 % davon fließen in Grundlagenforschungsprojekte. Die TU Wien sieht sich als Innovationsmotor, da sie sowohl in der grundlagenorientierten wie auch in der angewandten Forschung Erfolge erzielt und Innovation steuert. Grundsatz des universitären Forschens an der TU Wien: der gesellschaftliche Nutzen von Forschungsprojekten steht im Mittelpunkt des Interesses, nicht eine mögliche finanzielle Verwertung der Forschungsergebnisse.

Nationale Förderung

Im Bereich der Grundlagenforschung sind besonders der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) sowie die Calls des Wiener Wissenschafts‐ und Technologiefonds hervorzuheben.
Zusätzlich zu den Erfolgen innerhalb der WWTF Förderschienen und den FWF‐Einzelprojekten ist die TU Wien ‐ teilweise in Kooperation mit anderen  Universitäten -  an den FWF‐Schwerpunktprogrammen Spezialforschungsbereiche (SFB), Nationalen Forschungsnetzwerke (NFN), Doktoratskollegs (DK) und an Programmen zur Entwicklung und Erschließung der Künste (PEEK) beteiligt. Außerdem hat die TU Wien herausragende START- und Wittgenstein‐Preisträger hervorgebracht.

Im Bereich der angewandten Forschung ist die TU Wien bei der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen des COMET Programms vertreten und führende österreichische Universität bei CD Labors der Christian Doppler Forschungsgesellschaft.

Internationale Förderprogramme

Innerhalb der Förderprogramme der Europäischen Union ist die TU Wien in Österreich die mit Abstand erfolgreichste Organisation bei den Beteiligungen im 7. EU‐Rahmenprogramm für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration (2007– 2013) mit akkumuliert 217 Forschungsprojekten bei einem Projektbudget von 83,66 Mio. Euro und einem EU-Finanzbeitrag von 97,49 Mio. Euro. Erste Auswertungen zeigen dass die TU Wien auch im neuen EU-Rahmenprogramm (2014 – 2020) für Forschung und Innovation Horizon 2020 (H2020) sehr erfolgreich gestartet ist und Erfolgsraten über dem EU-Schnitt verbuchen kann.

Im Bereich der Grundlagenforschung konnten die Forscher_innen der TU Wien zahlreiche Grants des European Research Council (ERC) einwerben.

EU‐Programme wie Forschung zugunsten Kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) und Industry‐Academia‐Partnership Projekte weisen eine besondere Anwendungsorientierung und damit Marktnähe auf. Weitere außerhalb EU-Programmschienen mit besonderer Bedeutung für die TU Wien im Hinblick auf Marktorientierung weisen das Programm für Wettbewerb und Innovation (CIP), EUREKA‐Eurostars“ und „Gemeinsame EU‐Unternehmungen (Joint Undertaking) auf. 

Spezialforschungsbereiche - SFB

Durch die Schaffung von Forschungsnetzwerken nach internationalem Maßstab und durch autonome Schwerpunktbildung an einem Universitätsstandort sollen außerordentlich leistungsfähige, eng vernetzte Forschungseinrichtungen zur interdisziplinären, langfristig angelegten Bearbeitung aufwendiger Forschungsthemen aufgebaut werden.

  • Algorithmische und enumerative Kombinatorik, Link
  • FoQuS - Foundations and Applications of Quantum Science, Link
  • FOXSI - Functional Oxide Surfaces and Interfaces, Link
  • IR-ON - Nanostrukturen für Infrarot‐Photonik, Link
  • Next Lite - Next Generation Light Synthesis and Interaction,  Link
  • Transmembrane transporters in health and disease, Link
  • ViCoM - Vienna Computational Materials Laboratory, Link
  • Quasi Monte Carlo Methods Theory and Applications Link
  • Taming Complexity in Partial Differential Systems Link

FWF - Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, Link

Nationale Forschungsnetzwerke - NFN

In diesem Programm werden Schwerpunktbildungen in der wissenschaftlichen Forschung durch den Aufbau von landesweiten Forschungsnetzwerken zur fächerübergreifenden, arbeitsteiligen und mittelfristig angelegten Bearbeitung größerer Forschungsvorhaben gefördert. 

  • Rigorous Systems Engineering (RiSE), Link 

FWF - Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, Link

Laura Bassi Center

Innovation durch Vielfalt: Die „Laura Bassi Centres of Expertise“ forschen an der Schnittstelle zur Industrie und pflegen eine neue, zeitgemäße Forschungskultur.

CVAST - Center for Visual Analytics Science and Technology (S.Miksch) Link

Ludwig Boltzmann Institute - LBI

Ludwig Boltzmann Institute (LBI) werden aufgrund von Ausschreibungen und mit internationalen Begutachtungsverfahren eingerichtet. Nachwuchsforscher_innen aus der ganzen Welt soll die Möglichkeit geboten werden, auf hohem Niveau (sowohl der fachlichen Kompetenz als auch der organisatorischen Ausstattung) anwendungsorientierte mitunter auch risikoreiche, ergebnisoffene Forschung in Österreich durchzuführen. Die Forschung in Ludwig Boltzmann Instituten ist auf Partnerschaft und die Herstellung von Synergien zwischen traditionell forschungsdurchführenden (Universitäten, außeruniversitäre Forschungsorganisationen etc.) und traditionell forschungsanwendenden Organisationen (Unternehmen, öffentliche Verwaltungen, Schwerpunktkrankenhäuser, Versicherungen, Interessenvertretungen und Dachorganisationen, NGOs, karitative Einrichtungen etc.) angelegt. 

  • LBI für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie, Link

Ludwig Boltzmann Gesellschaft, Link