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TU Wien: Leistung verlangt Ressourcen

Am 21. Juni tritt die Technische Universität (TU) Wien mit dem Wissenschaftsministerium für die Leistungsperiode 2013 – 2015 in Budgetverhandlungen. Die Leistungen im Wissensdreieck aus Forschung – Lehre – Innovation erfordern ausreichende Finanzierung.

Forschung

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In der Präambel zum Entwicklungsplan 2013+ der TU Wien heißt es: "Entwickeln bedeutet, sich entfalten. Es bedeutet aber auch ein stufenweises Herausbilden, was nicht nur zugelassen, sondern gefördert werden muss." Der Entwicklungsplan 2013+ definiert die strategische Ausrichtung der Universität und gibt Auskunft, wie sich die TU Wien positioniert, was sie in Zukunft erreichen möchte und wo sie ihre Schwerpunkte setzen wird. Er bildet die Grundlage für die Verhandlungen über die Periode 2013 – 2015.

Das Budget in der kommenden Leistungsvereinbarungsperiode ist offen und eine Prognose auf das zu erwartende Ergebnis zum jetzigen Zeitpunkt nicht seriös. Zielstellung ist definitiv die Verhandlung eines Dreijahresbudgets, das der TU Wien die Handlungsfähigkeit zurückgibt. "Mittel- und langfristig werden wir noch konsequenter als bisher den Profilbildungsprozess vorantreiben, uns in Richtung unserer Kernkompetenzen entwickeln und auf diesem Weg Ressourcen schaffen, um Neuem eine Chance geben zu können", beschreibt Rektorin Sabine Seidler ihr Konzept.

Es ist dringend notwendig, das Wissensdreieck aus Forschung – Lehre – Innovation in der heutigen Wissens- und Leistungsgesellschaft auszubauen und dabei das Erbringen von Leistung mit dem Einsatz von Ressourcen in adäquate Relation zu bringen. Dazu muss auch über Kapazitäten diskutiert werden, da eine Lösung von beiden Seiten denkbar ist: Erhöhung der Ressourcen oder Beschränkung der Kapazitäten bzw. Zurückfahren der Leistung. Daher fixiert die TU Wien die wesentlichen Eckpunkte der aktuellen, strategischen Entwicklung in Forschung und Lehre in der Profilbildung und -schärfung innerhalb ihrer fünf Forschungsschwerpunkte unter Beachtung der bisherigen Qualitätsstandards. Denn exzellent sind nicht die Institutionen, sondern die Menschen, in deren Köpfen Forschung stattfindet. Um die besten Köpfe herrscht international ein starker Wettbewerb. SpitzenwissenschaftlerInnen sind mobil und gehen dorthin, wo sie beste Bedingungen vorfinden.

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Rückfragehinweis & Aussender:
Technische Universität Wien
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Bettina Neunteufl
T: +43-1-58801-41025
M: +43-664-4845028
bettina.neunteufl@tuwien.ac.at