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[Translate to English:] ÖAW: "Junge Kurie" konstituiert

[Translate to English:] 53 NachwuchsforscherInnen in neu geschaffenes Gremium gewählt

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[Translate to English:] Zum ersten Mal wurden 53 junge WissenschafterInnen als Mitglieder der neu geschaffenen „Jungen Kurie“ der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) gewählt. Die „Junge Kurie“ bildet innerhalb der Gelehrtengesellschaft, die auch VertreterInnen in die entscheidenden ÖAW-Gremien entsendet, eine eigene Körperschaft. Die ÖAW will mit der „Jungen Kurie“ auch das Durchschnittsalter der Mitglieder anheben, das zurzeit bei rund 70 Jahren liegt.

Die ersten38 Mitglieder der „Jungen Kurie“ wurden überwiegend aus NachwuchswissenschafterInnen rekrutiert, die den österreichischen START-Preis bzw. den European Young Investigators Award (EURYI) erhalten haben. Diese Kerngruppe wurde von einer Akademie-internen Arbeitsgruppe um 15 weitere ergänzt, vor allem um den Frauenanteil und die Zahl der Mitglieder aus nicht-wissenschaftlichen Fächern zu erhöhen. Die „Junge Kurie“ soll ihre weiteren Mitglieder selbstbestimmen, allerdings müssen alle KandidatInnen von der Gesamtsitzung bestätigt werden. Sie darf aus maximal 70 Mitgliedern bestehen, deren Mitgliedschaft sich auf acht Jahre beschränkt. Sie endet jedenfalls mit Vollendung des 45. Lebensjahres.

14 Mitglieder der „Jungen Kurie“ dürfen an den Gesamtsitzungen der ÖAW teilnehmen. Zudem werden zwei VertreterInnen in die Strategie- und Planungskommission der Akademie entsendet.

Die konstituierende Sitzung wird am 9. Mai 2007 in Wien stattfinden, dabei wird die/der Vorsitzende gewählt. Die neu gewählten Mitglieder erhalten bei der traditionellen Feierlichen Sitzung der Akademie am 14. Mai 2007 in Anwesenheit von Bundespräsident Heinz Fischer ihre Dekrete. In Verbindung mit dieser Sitzung findet heuer am 13. Mai ein Symposium zum Thema „Ästhetik und Wissenschaft“ statt.

Die ersten Mitglieder der "Jungen Kurie"

Nähere Infos unter http://www.oeaw.ac.at/