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Toxische Messerspitze in großer Tonne entsorgt

Am Wochenende entstand bei einem Versuch am Institut für Angewandte Synthesechemie der TU Wien eine geringe Menge eines unerwünschten Nebenprodukts. Dieses konnte Montag in der Früh schnell identifiziert und als potentiell toxisch eingestuft werden. Die Wiener Feuerwehr hat es um die Mittagszeit fachmännisch entsorgt und der Verbrennung zugeführt.

Die Wiener Feuerwehr im Einsatz

Die Wiener Feuerwehr im Einsatz

Die Wiener Feuerwehr im Einsatz

Die Wiener Feuerwehr im Einsatz

Die Wiener Feuerwehr wurde vom Sicherheitsdienst der TU Wien kontaktiert, weil sie über die notwendige Schutzausrüstung verfügt und eine Entsorgung durch Verbrennung die sichererste Methode ist. Die Feuerwehr hat ihr Equipment in vollem Umfang mitgebracht und eindrucksvoll eingesetzt. Komplett vermummte Männer in gelben Schutzanzügen haben die drei Gramm des gekühlten und so stabilisierten Stoffes in einer mehrfach gesicherten Tonne - so groß wie ein Regenfass - aus dem Lehartrakt evakuiert.

Simone Knaus, Dozentin am Institut, hat den Vorfall an den Sicherheitsdienst gemeldet und zeigte sich ob des Einsatzes beeindruckt: "Die Substanz wurde schnell identifiziert und hätte auch chemisch neutralisiert werden können. Der Abtransport durch die Feuerwehr zum Entsorger ist eine Sicherheitsmaßnahme." TU-Sicherheitschef Markus Fellner sieht die Sache ähnlich: "Die vorgesehenen Prozesse haben gut gegriffen, und es bestand daher zu keiner Zeit eine Gefährdung von Personen."