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robots@home - Roboter auf Möbelsuche bei IKEA

Bei der Live-Demonstration am 1. August präsentierten sich Professor Markus Vincze und sein Team samt Haushaltsroboter "James" der Presse.

Das Team von robots@home

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Das Team von robots@home

Das Team von robots@home

Das Team von robots@home

James bei IKEA

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James bei IKEA

James bei IKEA

James bei IKEA

Markus Vincze beim Interview

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Markus Vincze beim Interview

Markus Vincze beim Interview

Markus Vincze beim Interview

Der mobile Roboter, der sich als "guter Geist des Hauses" zwischen Küche und Wohnzimmer bewegt und eine Tasse Kaffee serviert? Im Rahmen des im Mai gestarteten EU-Projektes robots@home arbeiten Professor Markus Vincze und sein Team (Institut für Automatisierungs- und Regelungstechnik, ARC Seibersdorf, ETH Zürich) an dieser verheißungsvollen Vision.

Vergangenen Mittwoch manövrierte sich Roboter "James" schon sehr geschickt durch die Modellwohnung des Möbelhauses IKEA Nord. Auf Zuruf folgte er Projektleiter Markus Vincze zum Sofa und wieder zurück in die Küche und brachte dabei unter Beobachtung einiger Kamerateams auch schon ein Kaffeehäferl mit.

Küchenhilfe "James"

Die APA berichtete nach der Live-Vorführung, dass James vorläufig eine Art Basis-Gerät von der Größe eines Sessels ist, dessen Aufgabe darin besteht sich in einer Wohnung zu orientieren. Zwei Stereo-Kamerapaare, eine Panorama-Kamera und mehrere Lasersensoren verbinden den Roboter mit der Außenwelt und lassen ihn Hindernisse erkennen. 3,2 Millionen Euro stehen den ForscherInnen für die kommenden drei Jahre im Rahmen des EU-Projektes robots@home zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit dem Prothesen-Hersteller Otto Bock soll James vor allem Behinderten oder bettlägerigen Menschen eine Hilfe sein. Dinge zu bringen oder auch zu entsorgen wird er laut Auskunft der ForscherInnen bereits in einigen Jahren können.