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Roboter: Maschine und Mensch

Ab 14. Dezember 2012 widmet sich das Technische Museum Wien der Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Auch die TU Wien ist bei dieser Ausstellung vertreten.

Kybernetische Maschine MM7 "Selektor" (1961): Während MM6 noch durch hydraulisch bewegte Kolben bewegt wurde, werden die Gliedmaßen von MM7, genannt Selektor, von Elektromotoren verstellt. Im Gegensatz zu MM6 kann MM7 auch – auf Rollen – "gehen". Konstruktion: Claus Christian Scholz-Nauendorff, Wien

Kybernetische Maschine MM7 "Selektor" (1961): Wäh

Kybernetische Maschine MM7 "Selektor" (1961): Während MM6 noch durch hydraulisch bewegte Kolben bewegt wurde, werden die Gliedmaßen von MM7, genannt Selektor, von Elektromotoren verstellt. Im Gegensatz zu MM6 kann MM7 auch – auf Rollen –...

Kybernetische Maschine MM7 "Selektor" (1961): Während MM6 noch durch hydraulisch bewegte Kolben bewegt wurde, werden die Gliedmaßen von MM7, genannt Selektor, von Elektromotoren verstellt. Im Gegensatz zu MM6 kann MM7 auch – auf Rollen – "gehen". Konstruktion: Claus Christian Scholz-Nauendorff, Wien

Kommen die Roboter noch – oder sind sie längst da? Lange waren Roboter reine Fiktion, heute sind sie dabei, unseren Alltag zu erobern. Die Ausstellung des Technischen Museums Wien (TMW) nimmt die geschichtliche Entwicklung von Robotern, ihren alltäglichen Einsatz sowie Utopien und Emotionen rund um Roboter unter die Lupe. Ebenso geht sie Zukunftsvisionen von künstlichen Menschen und menschlichen Maschinen nach.

RoboLab – Spielerisch Roboter verstehen lernen
Bereits wenn wir uns nur wenige Jahre gedanklich in die Zukunft "beamen" begegnen sie uns an vielen Ecken unseres Alltagslebens: Roboter als Navigationshilfen im Einkaufszentrum, als Servicekräfte im Pflegebereich oder als Fassadenputzer in luftig-urbaner Höhe. Das neue RoboLab im TMW, entwickelt vom Ars Electronica Futurelab aus Linz, bietet aber bereits heute spannende Einblicke in die sensor- und prozessorengesteuerten Denkzentralen unserer maschinellen Assistenten – und zwar zum Angreifen und selbst Ausprobieren!

Sehen, was ein Roboter sieht
Der Beitrag von Professor Markus Vincze und seinem Team (Institut für Automatisierungs- und Regelungstechnik) ermöglicht es BesucherInnen, mittels 3D-Brillen Daten so zu sehen, wie sie der Roboter sieht. So kann man selbst ein Gefühl dafür bekommen, wie gut ein Roboter eine Tasse sieht oder ob er wahrnimmt, dass ein Glas Flecken auf dem Tisch hinterlassen hat.

Kicken wie ein Weltmeister
Die Fußballroboter, die von Prof. Peter Kopacek und seinem Team (Institut für Mechanik und Mechatronik) entwickelt wurden, sind ebenfalls Teil der Ausstellung. Fußballroboter sind ein Anwendungsbeispiel für ein mechatronisches System, d.h. eine Kombination von Feinwerktechnik, Elektronik und Informatik. In diesem kleinen Volumen sind unterzubringen: Zwei Räder mit den zugehörigen Antriebsmotoren und Untersetzungsgetrieben, die Akkus, die Mechanik, die "Bordelektronik" (Motoransteuerung, Regelung, Funkmodul) sowie zukünftig Sensoren (Augen und Ohren) einschließlich der erforderlichen Signalverarbeitung. Die Fußballroboter der TU Wien sind bei Turnieren übrigens sehr erfolgreich und mehrfache Welt- und Europameister.
Darüber hinaus wird noch "Humi" ausgestellt. Dieser Prototyp eines sechsrädrigen Roboters soll künftig bei der Suche nach Landminen unterstützen.

Roboter: Maschine und Mensch
14. Dezember 2012 – Juni 2013
Montag bis Freitag: 9:00 – 18:00 Uhr
Samstag, Sonntag, feiertags: 10:00 – 18:00 Uhr
Geschlossen: 1.1., 1.5.
Technisches Museum Wien
Mariahilfer Str. 212, 1140 Wien
http://www.technischesmuseum.at 

 

 

Bild: © Technisches Museum Wien