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Marco M. Furchi erhält den ESG-Nano-Preis

Elektrotechniker der TU Wien wird von der Erwin Schrödinger Gesellschaft für Nanowissenschaften für die Entwicklung einer neuartigen Solarzelle ausgezeichnet.

Marco Furchi

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Eine der wohl größten Herausforderungen unserer Zeit ist die Reduktion des Verbrauchs fossiler Brennstoffe. Eine Möglichkeit dies zu erreichen ist die Ausschöpfung erneuerbarer Energiequellen wie der Solarenergie. Die großen Nachteile, neben den hohen Gesamtbetriebskosten, der heutzutage verwendeten Solarzellen ist ihr Gewicht und das auffällige Erscheinungsbild.

Marco M. Furchi, Doktorand aus der Gruppe von Prof. Thomas Müller, gelang es hauchdünne, semitransparente Solarzellen zu entwickeln. Bei seiner Arbeit am Institut für Photonik der TU Wien schaffte er es zwei atomar dünne Halbleiter übereinander zu stapeln und damit den Grundstein für eine neue Solarzellentechnologie zu legen. Aufgrund der teilweisen Transparenz und  hohen Flexibilität sowie des geringen Gewichts könnten diese in bisher unvorstellbaren Anwendungsbereichen eingesetzt werden. Semi-transparente Solar-Beschichtungen auf Glasfassaden, Zelte die tagsüber Handys und Notebooks laden und ähnliche Anwendungsmöglichkeiten rücken durch diese Entwicklungen ein wenig näher.

Die österreichische Erwin Schrödinger Gesellschaft für Nanotechnologie (ESG-Nano) vergibt jährlich die ESG-Nano-Preise für herausragende innovative Arbeiten aus dem Bereich der Nanowissenschaft und Nanotechnologie. Mit diesem Förderpreis soll insbesondere der wissenschaftliche Nachwuchs unterstützt werden. Einer der vier in diesem Jahr vergebenen Preise wurde am Freitag (28.11.2014) an Marco M. Furchi vergeben.
Näheres über Furchis Forschungsarbeit können Sie hier nachlesen.


Bild: © A. A. Zechmeister & M. M. Furchi’