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Hubert Christian Ehalt ist Chevalier vom "Ordre des Arts et des Lettres"

Honorarprofessor und Ehrensenator der TU Wien Hubert Christian Ehalt wird als Ritter in den französischen "Ordre des Arts et des Lettres" aufgenommen.

Pascal Teixeira da Silva, französischer Botschafter (li), Hubert Christian Ehalt (re)

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Pascal Teixeira da Silva, französischer Botschafter (li), Hubert Christian Ehalt (re)

Pascal Teixeira da Silva, französischer Botschafter (li), Hubert Christian Ehalt (re)

Pascal Teixeira da Silva, französischer Botschafter (li), Hubert Christian Ehalt (re)

Im Gespräch: Hubert Christian Ehalt, Anton Zeilinger (Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften), Botschafter Pascal Teixeira da Silva (v.l.n.r.)

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Im Gespräch: Hubert Christian Ehalt, Anton Zeilinger (Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften), Botschafter Pascal Teixeira da Silva (v.l.n.r.)

Im Gespräch: Hubert Christian Ehalt, Anton Zeilinger (Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften), Botschafter Pascal Teixeira da Silva (v.l.n.r.)

Im Gespräch: Hubert Christian Ehalt, Anton Zeilinger (Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften), Botschafter Pascal Teixeira da Silva (v.l.n.r.)

Mit dieser hohen Auszeichnung wird TU-Ehrensenator und Honorarprofessor Hubert Christian Ehalt für seine außergewöhnlichen Leistungen und Verdienste um die französische Kultur geehrt.

Der Historiker und Anthropologe Ehalt beschäftigt sich sowohl als Wissenschaftler wie auch als Wissenschaftsmanager seit Jahrzehnten intensiv mit Frankreich. "Die künstlerische und intellektuelle Kultur Frankreichs waren für mich wichtige Sozialisierungsinstanzen", betont Ehalt. So zählte er zu den Wiener VerfechterInnen französischer wissenschaftlicher Traditionen wie der "Annales", der französischen Schule der Sozial- und Mentalitätsgeschichte, und trug damit maßgeblich zu deren Verankerung in Österreichs Geisteswissenschaften bei.

Ritter eines erlesenen Kreises
Hubert Christian Ehalt initiierte und unterstütze in Österreich viele kulturelle Aktivitäten, die einen personellen wie inhaltlichen Bogen zu Frankreich spannten. Hierbei arbeitete er eng mit offiziellen und zivilgesellschaftlichen Einrichtungen Frankreichs zusammen. Auch in den von ihm organisierten Wiener Vorlesungen bot Ehalt regelmäßig französischen Intellektuellen die Möglichkeit, ihre Ideen in Österreich vorzustellen. Unter anderem waren Maurice Godelier, Jacques Le Rider, Pierre Bourdieu, Jean Baudrillard, Jack Lang, Jean Clair, Alain Badiou und Aminata Traoré zu Gast. Darüber hinaus wurden in den Wiener Vorlesungen immer wieder Aspekte der französischen Kultur selbst thematisiert – so widmete sich die Veranstaltungsserie etwa 2013 dem Leben und Werk des französischen Literaten Albert Camus.

Seine Ernennung zum "Chevalier" ("Ritter") des "Ordre des Arts et des Lettres" bestätigt die Erfolge und Verdienste Ehalts für die französische Kultur. Sie stellt zugleich eine Würdigung für die langjährige Zusammenarbeit mit der Französischen Botschaft in Österreich dar, wo er einen Ruf als hervorragender Partner genießt. Mit der Aufnahme in den Orden darf sich Ehalt zu einem erlesenen Kreis von Kulturschaffenden zählen, denen seit der Gründung des Ordens diese Ehrung zuteil wurde.


Bilder: © Stefanie Bug