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Hall of Fame – Bedeutende TU-Persönlichkeiten: Ingela Bruner-Newton

Im Portrait: TU-Maschinenbau-Absolventin Ingela Bruner-Newton

Ingela Bruner-Newton: 12.08.1952 – 08.04.2014

Ingela Bruner-Newton: 12.08.1952 – 08.04.2014

Ingela Bruner-Newton: 12.08.1952 – 08.04.2014

Ingela Bruner-Newton: 12.08.1952 – 08.04.2014

Ingela Bruner-Newton wurde in Schweden geboren und wuchs als Tochter eines kanadischen UN-Diplomaten in verschiedenen Staaten auf. Ihr Maschinenbau-Studium begann sie an der University of Toronto und setzte es an der TU Wien fort. In dieser Fachrichtung promovierte sie 1979 als erste Frau in Österreich.

Anschließend war Bruner als Assistentin am Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Kraftfahrwesen der TU Wien tätig.  1980 wechselte sie zur OMV und war dort mit Unterbrechungen bis 2002 beschäftigt. Von 1996 bis 1998 war sie als geschäftsführende Präsidentin der Donau-Universität Krems für den Aufbau und Betrieb dieser neuartigen Weiterbildungs-Institution verantwortlich.1999 ging sie zur OMV zurück und wurde Leiterin der Forschungsabteilung. 2002 verließ Bruner den Konzern.
2003 unterlag sie im Bewerbungsprozess zum Rektor der TU Wien nur knapp Peter Skalicky, wurde aber im Sommer 2007 durch den Universitätsrat zur ersten Rektorin der BOKU gewählt. Bis zu ihrem Rücktritt im Jänner 2009 war  sie die einzige Frau an der Spitze einer österreichischen Universität.
2002 bis 2013 war Bruner Mitglied des Wissenschafts- und Forschungsrats des Landes Salzburg, von 2003 bis 2007 Universitätsrätin der Vetmed. Von 2010 bis 2013 war sie auch Präsidentin der Österreichisch-Schwedischen Gesellschaft.

Quellen:
http://derstandard.at/1395364888281/Ex-Rektorin-Ingela-Bruner-61-jaehrig-gestorben

Universität für Bodenkultur

 

Bild: © Matthias Cremer