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Ein Brückenschlag von der Universität in die Praxis

Die Ingenieurwissenschaft stand im Mittelpunkt des Vortrags von Johann Kollegger am 7. Mai 2019, der anhand dreier Beispiele des innovativen Brückenbaus anschaulich machte, wie Forschungsleistungen ihren Weg aus der Universität finden können.

Johann Kollegger | © TU Vision 2025+ 1/2 images

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© TU Vision 2025+

Dabei wurde auch veranschaulicht, wie sehr persönliche Aspekte wie beispielsweise das Vertrauen des Auftraggebers, sowie die Kooperation mit den ausführenden Baufirmen in einem Projekt zum Tragen kommen. Hier spielt auch die grundsätzliche Neugier und Risikobereitschaft der Auftraggeber eine ausschlaggebende Rolle, die - in der Erfahrung von Johann Kollegger und anderer Diskutant_innen - in Österreich erfahrungsgemäß höher liegt als z.B. in Deutschland.

Auch die Möglichkeiten, Referenzbauprojekte umzusetzen sind von enormer Wichtigkeit, da eine Beauftragung fast ausschließlich nur dann erfolgt, wenn man bereits auf einen fertigen Prototyp verweisen kann. Hier greifen die theoretischen Aspekte der universitären Arbeit in die angewandte und auch wirtschaftlich nutzbare Dimension ineinander. Letztendlich ist es dieser Kreislauf aus (Grundlagen- und angewandter) Forschung und praktischer Umsetzung, der den wertvollen gesellschaftlichen Beitrag der TU Wien im Kontext der Ingenieurwissenschaft sichtbar macht, aber auch für die WissenschafterInnen und Studierende der TU Wien selbst von großer Relevanz in der täglichen Arbeit ist.