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CEST stellt seine Leistungsfähigkeit unter Beweis

4 Jahres-Evaluierung im COMET-Programm erfolgreich abgeschlossen

Elektronenmikroskop

Elektronenmikroskop

CEST (Center of Excellence in Electrochemical Surface Technology GmbH) ist das österreichische Kompetenzzentrum für elektrochemische Oberflächentechnologie (http://www.cest.at) und führt mit seinen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft wichtige Forschungsvorhaben in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Universitäten durch. Einen wesentlichen Beitrag liefern dabei einige Institute der TU Wien.

Die Technische Universität Wien hält an der CEST GmbH, im Rahmen ihres Beteiligungsmanagements, einen Anteil von 11 Prozent als Gesellschafter. Laut Dr. Christan Wolf, zuständiger Beteiligungsmanager im VR Finanzen und Controlling, sind  „forschungsstrategische Beteiligungen der TU Wien, darunter CEST, Partnerschaften um die Interessen oder die Wissensverwertung der TU Wien verfolgen zu können“. Die CEST GmbH wurde 2008 als Nachfolger des ECHEM Kompetenzzentrums für angewandte Elektrochemie im Rahmen des Österreichischen Kompetenzzentren-Programms COMET (www.ffg.at) gegründet und wird durch das sogenannte „K1 Programm“ gefördert.

Das junge Kompetenzzentrum CEST hat nun soeben einen weiteren Meilenstein in seiner Erfolgsgeschichte absolviert. „Wir freuen uns im Namen aller Mitarbeiter, dass wir die strenge „4-Jahres-Evaluierung“, erfolgreich bestanden haben, die im Rahmen des COMET-Programms durchgeführt wird. Der Fortbestand des CEST ist somit bis Ende 2014 gesichert“, so Dr. Christoph Kleber, wissenschaftlicher Geschäftsführer von CEST und Mag. Alexander Balatka, kaufmännischer Geschäftsführer von CEST.

COMET und CEST
Das COMET Programm des FFG fördert den Aufbau von Kompetenzzentren, in denen ein gemeinsam definiertes Forschungsprogramm auf hohem Niveau betrieben werden kann und die Forschungskooperation von Wissenschaft und Wirtschaft langfristig bündelt. Das siebenjährige K1 Programm fördert dabei spezielle Kompetenzzentren, zu denen auch das CEST zählt. Bei CEST trägt auch noch das Land Niederösterreich einen Beitrag zum Programm bei. Damit soll der Forschungsstandort Österreich nachhaltig gestärkt werden, um im globalen Wettbewerb mit Spitzenleistungen auf höchstem wissenschaftlich-technologischem Niveau selbständig bestehen zu können. „Insgesamt hat CEST bereits rund 50 Forschungspartner aus der Industrie. Das erklärte Ziel von CEST ist es aber, auch im förderunabhängigen Bereich im Wettbewerb langfristig zu bestehen“, betont Dr. Kleber.

CEST - strenge Evaluierung durch unabhängige Experten aus ganz Europa
Hervorzuheben ist, dass keine Basisförderung erfolgt, sondern aliquot zur tatsächlichen Leistungsfähigkeit gefördert wird. Je leistungsfähiger ein Zentrum ist, umso umfangreicher fällt die Förderung aus. Die Leistungen der K1 Zentren werden im Rahmen des Programmes, bei einer strengen 4-Jahres-Evaluierung einer wirtschaftlichen und technologischen Evaluierung unterzogen, die eine weitere Förderung und das Ausmaß der Unterstützung bestimmt.

Bei CEST wurden dabei europäische, unabhängige Spitzenexperten aus Wissenschaft und Industrie zur Evaluierung herangezogen, die das CEST auf Herz und Nieren prüften. Die Experten stammten aus Belgien, Norwegen und Deutschland, womit Objektivität gewährleistet wird.

„CEST hat dabei alle formalen Kriterien erreicht. Das positive Ergebnis ist deshalb so erfreulich für uns, da es unsere Leistungen auf nationaler und internationaler und unabhängiger Ebene bestätigt“, schließt Dr. Kleber.