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Awards of Excellence für TU-Dissertationen

Das Wissenschaftsministerium zeichnete am 12. Dezember erstklassige Dissertationen aus - darunter vier von der TU Wien.

Medaillen

Medaillen

Mit den "Awards of Excellence" will das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung ein Zeichen für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses setzen. Herausragende Dissertationen werden von den Rektoraten der Universitäten nominiert und dann vom Ministerium ausgewählt. Am 12. Dezember wurden vier AbsolventInnen des Doktoratsstudiums an der TU Wien mit dem "Award of Excellence" ausgezeichnet.

Melanie Todt vom Institut für Leichtbau und Struktur-Biomechanik erhielt den Preis für ihre Dissertation über kontinuumsmechanische Methoden, Kohlenstoff-Nanostrukturen wie Fullerene oder Graphen zu simulieren.

Ausgezeichnet wurde auch der Elektrotechniker Franz Schanovsky. Er beschäftigte sich am Institut für Mikroelektronik mit Transistoren, die irgendwann versagen - besonders, wenn sie bei hoher Temperatur betrieben werden. Mit Simulationen auf atomarem Niveau untersuchte er diesen Effekt.

Harald Trapp bekam den Preis für seine Dissertation, in der er sich mit Dichte und Distanz in der Architektur auseinandersetzt. Er arbeitet als Assistent am Institut für Architektur und Entwerfen.

Auch Dominik Steineder bekam den Preis des Wissenschaftsministeriums. Er forschte am Institut für Theoretische Physik am Quark-Gluon-Plasma, einem ultraheißen Materiezustand, der bei Teilchenkollisionen am CERN künstlich erzeugt werden kann.