Der Zerfall der Habsburgermonarchie nach dem Ersten Weltkrieg hat auch die Wissenschaftslandschaften nicht unberührt gelassen. Forschungsinstitutionen wurden aufgelassen, aufgeteilt und im Interesse der neu entstandenen Nationalstaaten ausgerichtet. Neue Forschungsfelder, insbesondere im Bereich der Natur- und Technikwissenschaften, hatten durch den Krieg entscheidende Entwicklungsimpulse erhalten und strebten nun nach einer Etablierung an Hochschulen und Universitäten oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Personelle und materielle Ressourcen der Forschung mussten neu geordnet werden.
Im Symposium werden strukturelle Veränderungen der Forschungslandschaft in Österreich und den Nachfolgestaaten, neue Wege der Forschungsförderung auf nationaler und zwischenstaatlicher Ebene sowie neue Entwicklungen im Bereich verschiedener Wissenschaftsdisziplinen und Technikfelder in den Jahrzehnten nach Ende des Ersten Weltkriegs (Biologie, Technische Chemie, Technische Physik, Elektrotechnik) diskutiert.
Das Symposium wird von der Ignaz Lieben-Gesellschaft – Verein zur Förderung der Wissenschaftsgeschichte gemeinsam mit dem Archiv der TU Wien veranstaltet.
Termin: 11.-12. November 2011
Ort: TU Wien, Boecklsaal
Programm: <link http: www.i-l-g.at programmaktuell.htm>www.i-l-g.at/programmaktuell.htm
Die Teilnahme am Symposium ist frei, es wird um Anmeldung gebeten unter <link>archiv@zv.tuwien.ac.at
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Ignaz Lieben-Symposium 2011: Science and Technology in the Successor States of the Habsburg Monarchy, 1918-1938: Transformations, Networks, Mobility
Das Symposium beschäftigt sich mit der Neuformierung wissenschaftlicher Institutionen und der Herausbildung neuer Netzwerke der Forschung und des wissenschaftlichen Austausches zwischen Wien und den Nachfolgestaaten der ehemaligen Habsburgermonarchie in der Zwischenkriegszeit. Um Anmeldung wird gebeten.

Boecklsaal der TU Wien