Von Thomas Lehner, Almina Bešić
Infolge des raschen technologischen Fortschritts in der künstlichen Intelligenz suchen Unternehmen zunehmend nach Wegen, die potenziellen Vorteile dieser Technologie zu nutzen. Die Studie untersucht, wie österreichische Startups im digitalen Umfeld internationalisieren und welchen Einfluss KI auf diesen Prozess hat. Grundlage sind eine umfangreiche Literaturrecherche sowie zehn Interviews mit österreichischen KI-Startups. Die Ergebnisse zeigen, dass österreichische Startups meist einen graduellen Internationalisierungsprozess verfolgen – beginnend mit einer raschen Expansion nach Deutschland und in die Schweiz, gefolgt von relevanten europäischen Schlüsselmärkten und schließlich den USA. Asiatische Märkte werden aufgrund ihrer Unterschiede meist zuletzt erschlossen. KI beeinflusst die Internationalisierung eher indirekt und vor allem positiv durch schnellere Expansion, birgt aber auch Herausforderungen wie erhöhte Produktkomplexität und zusätzliche rechtliche Anforderungen.
Über die Autor_Innen
Thomas Lehner
AI Project Manager bei XXXLutz
Almina Bešić
Assistenzprofessorin am Institut für International Management, Universität Linz