„Niemand hat im Jahr 2020, als das Budget für die aktuelle Leistungsvereinbarungsperiode verhandelt wurde, voraussehen können, dass wir von einer globalen Krise in die nächste rutschen und diese sich überlagern“, erläutert Rektorin Sabine Seidler und führt weiter aus: „50 Prozent unseres Mehrbedarfs ergeben sich allein aus den steigenden Preisen für Strom und eine TU kann ohne Strom nicht arbeiten.“
Ohne ausreichende zusätzliche Bundesbudgetmittel für die TU Wien für die Jahre 2022 - 2024 ist der Betrieb der Universität gefährdet und die TUW-Forschungsteams und Universitätslehrer_innen können ihre Aufgaben in Forschung und Lehre nicht erfüllen. Die Konsequenzen:
- Angehörige der TU Wien können nicht in höchster Qualität weiterforschen und lehren
- MINT-Studierende sind automatisch unterversorgt
- die Zahl der Absolvent_innen wird sinken
- Forschungskooperationen werden nicht mehr möglich sein
Durch eine Zahlungsunfähigkeit der Universitäten sendet der Staat das falsche Signal. Die Bonität Österreichs wird sinken und die Zinsen auf unsere 400 Mrd € Staatsschulden werden steigen. Dagegen ist die Finanzierung des Universitätssystems eine Investition in den Wirtschaftsstandort Österreich. Diese fehlende Investition kann sich das Innovationsland Österreich nicht leisten.
Gemeinsam mit den anderen Fakultäten der TU Wien, dem Senat, den Studierenden, den Forscher_innen, Nachwuchswissenschaftler_innen und dem Verwaltungspersonal unterstützt auch die Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften den „TUW Aktionstag“ und die Bemühungen des Rektorates um ein verbessertes Budget.