Im Buchkapitel “Ökonomische Auswirkungen des Bergsports am Beispiel Wirtschaftsfaktor Wandern” analysiert unser Helmut Lemmerer zusammen mit Wirtschaftswissenschafterin Anna Kleissner, der Wirtschaftswissenschafterin und Profi-Snowboarderin Sabine Payer und unserem ehemaligen Kollegen Benjamin Tschugg, dass Bergsport nicht nur eine beliebte Freizeitgestaltung, sondern auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist.
So stehen Wandern und Bergsteigen in Österreich im Jahr 2019 für eine Wertschöpfung von 2,73 Mrd. Euro, was 0,77 % der gesamten Wirtschaftsleistung entspricht. Jeder 129. Euro, der im Land erwirtschaftet wird, ist direkt oder indirekt auf diese Aktivitäten zurückzuführen.
Noch deutlicher wird die Bedeutung am Arbeitsmarkt: 1,03 % aller Erwerbstätigen hängen mit Wandern und Bergsteigen zusammen, eine echte Stütze für den Arbeitsmarkt, gerade für ländliche und touristische Regionen.
Spannend dabei ist, dass der Bergsport ein komplexes Netzwerk aus Tourismus, Sportartikelhandel, Gastronomie, Verkehr und vielen weiteren Branchen bildet und dass er in seiner Gesamtheit bislang kaum betrachtet wurde. Genau hier setzt unser Buchbeitrag an und zeigt, welchen Beitrag der Bergsport für Wertschöpfung, Arbeitsplätze und regionale Entwicklung leistet.
Das Kapitel ist zu finden im Buch "Bergsport und Gesundheit: Effekte von Alpinsport auf Fitness, Lebensqualität und Wohlbefinden", herausgegeben von Martin Kopp & Johannes Burtscher (beide Uni Innsbruck) und erschienen bei Springer:
https://doi.org/10.1007/978-3-662-70316-8_25, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster