Reinforcement in Structural Concrete

TU Gebäude mit dem Text Reinforcement in Structural Concrete

Heute hatte Prof. Patrick Huber das Vergnügen, im Rahmen des “Konzernaustauschs Bewehrung” bei der STRABAG eine Online-Keynote über Bewehrung im Stahlbetonbau zu halten.

Der Vortrag deckte ein breites Spektrum an zukunftsweisenden Themen für den Betonbau ab: Grundlagen und Normen, die Substituierbarkeit verschiedener Stahlgüten, Nachhaltigkeit, nichtmetallische Bewehrung sowie Bewehrung aus nichtrostendem Stahl (Edelstahlbewehrung).

Es war beeindruckend zu sehen, wie viele Expertinnen und Experten bei der STRABAG mit der Beschaffung von Bewehrung befasst sind – was einmal mehr sowohl die Größe von Österreichs größtem Bauunternehmen als auch die anhaltende Bedeutung des Massivbaus unterstreicht.

Herzlichen Dank für die spannenden Diskussionen und die zahlreichen fundierten Fragen!

Über uns

Betonbau spielt in der modernen Gesellschaft eine zentrale Rolle indem Beton als federführendes Material in der Errichtung unserer Infrastruktur dient. Unsere Forschungsgruppe betreibt modernste Forschung, um die Betonbauweise auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten. Dabei steht die realitätsnahe Beschreibung des Tragverhaltens neuentwickelter sowie bestehender Betontragwerke, die effiziente Nutzung neuer Herstellungstechnologien, die Verlängerung der Lebensdauer bestehender Betonbauten sowie der nachhaltige Einsatz natürlicher Ressourcen im Vordergrund. Ein Schwerpunkt der Forschungsaktivitäten liegt daher auf der digitalen Fabrikation von Betonstrukturen unter Verwendung fortschrittlicher Analyse- und Herstellungsmethoden. Zudem steht unser Forschungsbereich in der Erforschung neuer Tragstrukturen mit textilbewehrten Bewehrungssystemen an führender Stelle. Durch die Nutzung einer maßgeschneiderten Garnplatzierung werden die Grenzen traditioneller Bewehrungskonzepte ausgehebelt und maßgeschneiderte, von der Natur inspirierte Strukturen, erschaffen. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt liegt in der Entwicklung von neuen auf den Betonbau abgestimmten Bauteilen bzw. Bauverfahren für den Brücken- und Tunnelbau. Der Forschungsbereich betreibt auch ein hochmodernes Experimentallabor, in welchem die entwickelten Berechnungsmodelle, Tragelemente und Bauverfahren hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit getestet werden können.

Gruppenfoto vom Forschungsbereich, von li. nach re. Tobias Huber, Wolfgang Bachofner, Dana Daneshvar, Franz Untermarzoner, Marion Decker, Philipp Preinstorfer, Delara Etezad, Patrick Leitner, Caroline Durnwalder, Katharina Preis, Prof. Patrick Huber, Simon Leitner, Wolfgang Träger

Gruppenfoto des Forschungsbereichs Stahlbeton- und Massivbau 2024. © Fotograf Christian Husar