EURO-C 2026 – Computational Modelling of Concrete and Concrete Structures

Wolfgang Bachofner und Franz Untermarzoner

Letzte Woche präsentierten Wolfgang Bachofner und Franz Untermarzoner ihre Forschung auf der EURO-C 2026 – Computational Modelling of Concrete and Concrete Structures.

Ihre Beiträge behandelten zwei wichtige Aspekte des Beton- und Brückenbaus:

Brauchen wir Umgebungsbedingungen für das zeitabhängige Materialverhalten von Beton?
Diese Arbeit untersucht, wie Umgebungsbedingungen wie Feuchtigkeit und Temperatur das zeitabhängige Verhalten von Beton – einschließlich Kriechen und Schwinden – beeinflussen und wie diese Effekte in fortgeschrittene numerische Modelle integriert werden sollten (https://lnkd.in/dZCRxrtV, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster).

Schub- und Querdruckbiegebeanspruchung in den Stegen dünnwandiger Brückenträger
Diese Studie konzentriert sich auf die Wechselwirkung von Schubkräften und Querbiegebeanspruchung in den Stegen dünnwandiger Brückenträger und trägt zu einem besseren Verständnis des strukturellen Verhaltens und der Modellierung schlanker Brückenkomponenten bei (https://lnkd.in/d5NJzzdK, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster).

Während unsere Forschungsabteilung die Tradition fortsetzen und einen Podiumsplatz beim Skirennen sichern konnte, beeindruckten auch ihre Präsentationen das Publikum und lösten anregende Diskussionen aus. EURO-C bleibt eine hervorragende Plattform für den Austausch von Ideen und die Weiterentwicklung der computergestützten Modellierung von Beton und Betonbauwerken.

Über uns

Betonbau spielt in der modernen Gesellschaft eine zentrale Rolle indem Beton als federführendes Material in der Errichtung unserer Infrastruktur dient. Unsere Forschungsgruppe betreibt modernste Forschung, um die Betonbauweise auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten. Dabei steht die realitätsnahe Beschreibung des Tragverhaltens neuentwickelter sowie bestehender Betontragwerke, die effiziente Nutzung neuer Herstellungstechnologien, die Verlängerung der Lebensdauer bestehender Betonbauten sowie der nachhaltige Einsatz natürlicher Ressourcen im Vordergrund. Ein Schwerpunkt der Forschungsaktivitäten liegt daher auf der digitalen Fabrikation von Betonstrukturen unter Verwendung fortschrittlicher Analyse- und Herstellungsmethoden. Zudem steht unser Forschungsbereich in der Erforschung neuer Tragstrukturen mit textilbewehrten Bewehrungssystemen an führender Stelle. Durch die Nutzung einer maßgeschneiderten Garnplatzierung werden die Grenzen traditioneller Bewehrungskonzepte ausgehebelt und maßgeschneiderte, von der Natur inspirierte Strukturen, erschaffen. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt liegt in der Entwicklung von neuen auf den Betonbau abgestimmten Bauteilen bzw. Bauverfahren für den Brücken- und Tunnelbau. Der Forschungsbereich betreibt auch ein hochmodernes Experimentallabor, in welchem die entwickelten Berechnungsmodelle, Tragelemente und Bauverfahren hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit getestet werden können.

Gruppenfoto vom Forschungsbereich, von li. nach re. Tobias Huber, Wolfgang Bachofner, Dana Daneshvar, Franz Untermarzoner, Marion Decker, Philipp Preinstorfer, Delara Etezad, Patrick Leitner, Caroline Durnwalder, Katharina Preis, Prof. Patrick Huber, Simon Leitner, Wolfgang Träger

Gruppenfoto des Forschungsbereichs Stahlbeton- und Massivbau 2024. © Fotograf Christian Husar