Projektbeschreibung

Österreich hat aufgrund seiner Topografie eine hohe Anzahl von Brückenobjekten. Ihr zunehmendes Alter sowie die Verkehrszunahme fordern innovative Ansätze zur Zustandserfassung, Erhaltung, Bewertung und Ertüchtigung. Spannbetonbrücken spielen in diesem Kontext eine besondere Rolle. Da sich korrosionsanfällige Spannglieder meistens im Inneren der Bauteile befinden, sind sie visuell nicht inspizierbar. 

Das Projekt verfolgt daher u.a. (Hauptrolle TUW) das Ziel Brücken länger in Betrieb zu halten. Dieses wird zum einen durch die Weiterentwicklung der Schallemissionsanalyse, sowie Entwicklung neuer Messmethoden zur Detektion von Spanndrahtbrüchen bei Spannbetonbrücken durch Kombination mehrerer faseroptischer Messverfahren erreicht. Basierend auf den Messergebnissen werden neue Berechnungsmodelle entwickelt, mit welchem das Ankündigungsverhalten, der Schädigungsgrad- und fortschritt sowie das Ermüdungstragverhalten unter Querkraft im Spannbetonbau genauer beschrieben werden kann. 

Das Projekt wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen der Förderschiene: Mobilitätswende 2024/2 gefördert. Weitere Informationen können sie hier entnehmen: projekte.ffg.at/projekt/5137690

Im Labor: Versuchsaufbau Spanndrahtbruch

Projektteam

  • AIT Austrian Institute of Technology GmbH (Konsortialführer)
  • Technische Universität Wien (Institut für Tragkonstruktionen – FoB Stahlbeton- und Massivbau)
  • Technische Universität Graz (Institut für Ingenieurgeodäsie und Messsysteme)
  • PORR Bau GmbH
  • ACI Monitoring GmbH
  • Burtscher Consulting GmbH
  • Bilfinger Nuclear & Energy Transition GmbH

Kontakt

Projektleitung: Patrick Huber (patrick.huber@tuwien.ac.at)
Involvierte Forscher*innen: Iztok Arnuga (iztok.arnuga@tuwien.ac.at