Projektbeschreibung

Stahlfaserbeton stellt eine vielversprechende Alternative zu konventionell bewehrtem Beton dar. Während das statische Tragverhalten bereits gut erforscht ist, ist das Ermüdungsverhalten unter zyklischer Beanspruchung, etwa infolge von Verkehrs-, Wind- oder Maschineneinwirkungen, bislang nicht ausreichend untersucht. Mangels geeigneter Nachweisverfahren und Prüfmethoden findet der Beitrag der Stahlfasern zur Ermüdungsfestigkeit in aktuellen Normen keine Berücksichtigung.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung geeigneter Betonrezepturen sowie die experimentelle Untersuchung sowohl kleinmaßstäblicher als auch großmaßstäblicher Bauteilversuche zur Identifikation der maßgebenden Versagensursachen bei Ermüdungsbeanspruchung von Faserbeton.

Auf Basis der gewonnenen Versuchsergebnisse wird ein Bemessungskonzept einschließlich der Anwendbarkeitsgrenzen von Faserbeton abgeleitet. Dieses schafft die notwendige wissenschaftliche Grundlage für eine künftige normative Regelung des Themas.

Das Projekt wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen der Förderschiene: BRIDGE 2025/01 gefördert. Weitere Informationen können sie hier entnehmen: FATIFIB, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster 

Projektteam

  • Technische Universität Wien (Institut für Tragkonstruktionen – FoB Stahlbeton- und Massivbau) (Konsortialführer)
  • PORR Bau GmbH
  • VCE ZT GmbH

Kontakt

Projektleitung: Patrick Huber (patrick.huber@tuwien.ac.at)
Involvierte Forscher*innen: Marion Decker (marion.decker@tuwien.ac.at), Johanna Hamedinger (johanna.hamedinger@tuwien.ac.at)