Differentialkalorimetrie

Differentialkalorimeter

Toni Cal 7338

Zur Bestimmung der während der Hydratation von zementgebundenen Werkstoffen freigesetzten Wärmemenge wird ein Differentialkalorimeter der Firma ToniCal eingesetzt. Hierbei werden Wasser und Zement in einer dafür vorgesehenen Versuchskammer (konstante Versuchstemperatur) gemischt. In dieser Kammer befindet sich ebenfalls eine bereits vollständig hydrierte Probe, welche als Referenzprobe dient.

Jene Energie, die notwendig ist, die Versuchstemperatur während des gesamten Versuches konstant zu halten (z. B. 30°C) dient zur Bestimmung der Hydratationswärme und deren zeitlicher Verlauf (siehe Abbildung 1).

Links: Wärmeflussrate über 160 Stunden, wobei nach 10 Stunden das Maximum erreicht wird und danach die Rate abnimmt. Rechts: Summenlinie dieses Wärmeflusses. Diese nimmt stetig zu, wobei sie nach rund 60 Stunden kaum mehr zunimmt.

Abbildung 1: Versuchsergebnis Differentialkalorimetertest: Zeitlicher Verlauf der Wärmeentwicklung (a) Wärmefluss-Rate und (b) Summenlinie des Wärmeflusses

Das linke Bild zeigt einen zylinderförmiges Messgeerät, den Differentialkalorimeter, mit dem Steuerungscomputer.
Das rechte Bild zeigt einen Bildschirm mit den angezeigten Messwerten und den dazugehörigen Computer.