Der Wassergehalt wn wird als Quotient der Masse mw des in einer Bodenprobe enthaltenen Wassers (Porenwasser) zur Masse md des trockenen Bodens durch Ofentrocknung ermittelt.

Insbesondere in Hinblick auf die Beurteilung von bindigen Böden ist der Wassergehalt ein zentrales Klassifizierungsmerkmal. Er beeinflusst die Konsistenz und damit die Tragfähigkeit bzw. Festigkeit des Bodens. Außerdem spielt der Wassergehalt bei der Beurteilung der Verdichtbarkeit von Böden eine wichtige Rolle.

Eine Schüssel mit einer Bodenprobe steht auf einer Waage. Ein Miterabeiter notiert den Ablsesewert.

© TU Wien, Institut für Geotechnik

Zahlreiche Schüsseln mit getrockneten Bodenproben stehen nebeneinander.

© TU Wien, Institut für Geotechnik