Die Korndichte ρs („spezifische Dichte“) gibt die Rohdichte der festen Einzelbestandteile des Bodens an. Sie errechnet sich aus dem Verhältnis der Trockenmasse der Einzelkörner des Bodens und deren Volumen, einschließlich der von der Messflüssigkeit (destilliertes Wasser) nicht benetzten Hohlräume. Das Volumen der festen Einzelbestandteile einer Bodenprobe wird mittels eines Kapillar- oder Weithalspyknometers ermittelt.

Die Korndichte wird beispielsweise für folgende Versuche benötigt:

  • Sedimentationsanalyse
  • Porenanteil, Dichtebestimmung
  • Proctorversuch (Sättigungslinie

Neben zahlreichen Pyknometern für Bodenproben mit kleineren Korndurchmessern zählt zu unserer Laborausstattung auch ein großes Pyknometer mit dem auch Kieskörner untersucht werden können.

Auf einem Labortisch steht ein beheizbares Sandbad mit Pyknometern.

© TU Wien, Institut für Geotechnik

Ein Pyknometer steht in einer Messwaage und wird gewogen.

© TU Wien, Institut für Geotechnik

Eine Studentin leer ein Pyknometer aus.

© TU Wien, Institut für Geotechnik

Ein großes Pyknometer mit kiesigem Probenmaterial steht auf einer Waage.

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