2022: Quartal 4 - Visualisierungen in CatalogPlus | Projekt "Responsible Metrics" startet | 2. Generalversammlung des EOSC Support Office Austria

Visualisierungen als neue Features in CatalogPlus

In Kooperation mit Open Knowledge Maps wurde die Suchfunktion und Suchergebnisdarstellung in CatalogPlus, dem zentrale Rechercheinstrument der Bibliothek, um zwei Features erweitert: Seit Dezember 2022 kann man sich Suchergebnisse nicht nur in Listenform, sondern auch visualisiert als geclusterte Wissenslandkarte oder im zeitlichen Verlauf als Stream-Graph anzeigen lassen. Die thematischen Cluster der Landkarte und die Zeitleiste werden KI-basiert in Echtzeit generiert und beziehen sich vorerst prototypisch ausschließlich auf Inhalte aus der externen Quelle BASE - Bielefeld Academic Search Engine. Demnächst werden auch die bibliothekseigenen Bestände zu den UN Sustainable Development Goals als spezieller Use Case inkludiert und als Open Knowledge Map bereitgestellt.

Projekt "Responsible Metrics" gestartet

Im Zuge dieses Projektes werden neue Indikatoren für die Anerkennung von Forschungsleistungen an zwei Pilotfakultäten identifiziert, diskutiert und evaluiert. Das Projektteam setzt sich aus insgesamt 16 Personen zusammen, die aus der Fakultät für Physik, der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwesen und zentralen Bereichen stammen. Verschiedene Karrierestufen des wissenschaftlichen Personals und sonstige Diversitätsaspekte wurden gemäß S.P.A.C.E., öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster berücksichtigt. Beim Kick-off-Meeting am 05. Oktober 2022 wurde der Rahmen mit internationalen Initiativen wie CoARA, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster und der österreichischen Open Science Policy, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster abgesteckt, es wurden gemeinsame Projektziele festgelegt und Aufgaben definiert. Eine Projektseite mit relevanten Unterlagen wurde in coLAB als Arbeitsumgebung bereitgestellt. Die Analyse der Trends zur Forschungsbewertung im internationalen und regionalen Kontext startete noch im Dezember.

Zweite Generalversammlung des EOSC Support Office Austria

Die 2. Generalversammlung der österreichischen EOSC-Initiative, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster fand am 07. November 2022 an der TU Graz statt, die bis Ende 2022 den Vorsitz im Management Board innehat. Auf die Eröffnung durch Kathrin Vohland, NHM Wien, und die Keynote von Ute Gunsenheimer von der EOSC Association folgten weitere fachlich sehr interessante Vorträge. Am Nachmittag stellten die Arbeitsgruppen (u. a. Beate Guba), das Synergy-Team (u.a. Barbara Sánchez) und das Backoffice (Juliana Giroletti) die Arbeitsergebnisse und nächsten Schritte vor. Der ACONET Verein und das BMBWF bekräftigten ihre Unterstützung und sprachen der Initiative großes Lob aus. Das Büro des Support Office Austria wurde an der TU Wien eingerichtet.

2022: Quartal 3 - Umsetzung des Nachhaltigkeitskonzepts | OPUSH Kick-off | Skills4EOSC Kick-off 

Bibliothek setzt ihr Konzept zur Nachhaltigkeit konsequent um

Die Bibliothek bekräftigt ihr Bekenntnis zur Nachhaltigkeit nun auch durch die Unterzeichnung des Green Libraries Manifesto und hat 2022 ein entsprechendes Konzept entwickelt, das sich auf Gebäude, Bibliotheksservices, Verwaltung und Umweltschutzaspekte bezieht. Um den ökologischen Fußabdruck der Bibliothek zu verringern, wurde ein kontinuierliches Monitoring implementiert; zur Berechnung unserer Treibhausgaswerte pflegen wir CO2-relevante Daten zu Wärme-, Strom-, Brauchwasser-, Toner-, Papier- und Druckerzeugnisse-Verbrauch, IT-Gerätestand sowie Mobilität in den von der Allianz Nachhaltige Universitäten in Österreich zur Verfügung gestellten Kalkulator ein. Der Energieverbrauch konnte bereits reduziert werden; mit dem Sammeln alter und leerer Tonerbehälter wird ein Sozialprojekt der Kinder-Krebs-Hilfe unterstützt. Der ökologische Handabdruck zeigt eine Ersparnis von mindestens 1139,60 Kilo CO2 in diesem Jahr: Dieser Wert wurde bei der Aktion "Wien radelt" von 8 Bibliotheksmitarbeiter_innen erzielt, die im Zeitraum vom 20.03. bis zum 30.09.2022 insgesamt 6460,30 km mit dem Fahrrad und zu Fuß zurückgelegt hatten.

Open Urban Sustainability Hubs (OPUSH): Erstes Vor-Ort-Meeting des internationalen Projektteams und offizieller Kick-off mit den nationalen Partner_innen in Wien

Mit großem Enthusiasmus fanden zusammen mit Christian Peer als Principal Investigator im September zwei OPUSH-Workshops in Präsenz in Wien statt. Bei einem Workshop ging es darum, die nationalen Partner_innen zu vernetzen und erste Ideen für Citizen-Science-Experimente in Wien zu diskutieren. Am zweiten Workshop nahmen die internationalen Projektpartner_innen teil: Die TU Wien Bibliothek und Deck 50 des Naturhistorischen Museums wurden besucht und insbesondere die städtischen Nachhaltigkeitspraktiken mit Open-Science-Bezug in Barcelona, Delft, Tallinn und Wien sowie der aktuelle Forschungsstand zur Bedeutung von Citizen Science für die urbane Nachhaltigkeitstransformation bearbeitet.

Horizon-Europe-Projekt Skills4EOSC gestartet

Mit einem Kick-off-Meeting im September 2022 in Pisa startete das Projekt Skills4EOSC, das folgende Ziele verfolgt: 1. Die derzeitige Ausbildungslandschaft zu einem einheitlichen und vertrauenswürdigen, paneuropäischen Ökosystem zu vereinheitlichen; 2. Qualifizierung von europäischen Forscher_innen und Datenexpert_innen in den Bereichen FAIR und Open Data zu fördern; 3. Datenintensive Wissenschaft und das wissenschaftliche Datenmanagement effizienter zu gestalten. Die Kompetenzzentren, die im Projekt entstehen, werden als Gravitationszentren für Open-Science- und EOSC-Aktivitäten in ihren jeweiligen Ländern fungieren.
Seitens der TU Wien sind die Bibliothek, das Zentrum für Forschungsdatenmanagement und der Forschungsbereich Data Science beteiligt. Insgesamt wird die Expertise aus 18 europäischen Ländern in diesem Projekt gebündelt.

2022: Quartal 2 - Erstes internationales Citizen-Science-Projekt an der TU Wien: OPUSH | Workshop "Key Performance Indicators" der österreichischen EOSC-Initiative | EOSC Focus Kick-off

Erstes internationales Citizen-Science-Projekt an der TU Wien: OPUSH

Das Projekt Open Urban Sustainability Hubs, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, kurz OPUSH, zielt darauf ab, Kompetenzen für die urbane Nachhaltigkeitstransformation, soziale Innovation und Ko-Kreation in vier europäischen Städten aufzubauen, das heißt Wissen über nachhaltige Entwicklung und transformative Aktionen besser sichtbar zu machen und lokale Gemeinschaften durch einen dauerhaften Zugang zu Open-Knowledge-Ökosystemen zu stärken. Der Austausch zwischen Bibliotheken, Museen, Stadtplanung, Bürger_innen und lokalen Initiativen wird strategisch und operativ ausgebaut. Dadurch erweitert OPUSH die Aufgaben und Kompetenzen von Bibliotheken hinsichtlich Open Science und Citizen Science als Treiber für eine nachhaltige Entwicklung. Inhaltlich trägt das Projekt zur Erreichung der UN SDGs, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster 4, 11 und 16 bei. OPUSH wurde von Christian Peer vom future.lab als Principal Investigator und der TU Wien Bibliothek gemeinsam mit Partnern aus Barcelona, Delft, Tallinn und Wien im JPI Urban Europe Call ERA-NET Cofund Urban Transformation Capacities (ENUTC) eingereicht und unter 152 Einreichungen als eines von insgesamt 16 Projekten bewilligt. Hier finden sie eine Kurzbeschreibung des Projekts OPUSH, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster. Das Projekt startete mit 01. April 2022 und dauert drei Jahre.

Erfolgreicher Workshop "Key Performance Indicators" der österreichischen EOSC-Initiative

Die im Mai 2021 gegründete Arbeitsgruppe "Key Performance Indicators" des EOSC Support Office Austria, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster lud am 10. Mai 2022 zu einem gleichnamigen Workshop ins Naturhistorische Museum und startete so einen partizipativen Diskussionsprozess zur Evaluierung und Impactmessung der EOSC auf nationaler Ebene. 35 Expert_innen aus unterschiedlichen Stakeholdergruppen (Ministerien, Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Forschungsfördereinrichtungen, Infrastrukturanbietern, R&I-Beratung beziehungsweise -Evaluation, ...) nahmen engagiert daran teil: Das gemeinsame Verständnis über die Ziele der EOSC wurde geschärft, aktuelle österreichische Strategien wie die Open Science Policy Austria, die FTI-Strategie 2030 und der UniNEtZ-Optionenbericht wurden in Hinblick auf die EOSC reflektiert und Herausforderungen für das Monitoring identifiziert. Die Präsentationen des Workshops "Key Performance Indicators", öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster sind auf Zenodo öffentlich zugänglich. Hier finden Sie Näheres zur Arbeitsgruppe, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, die von Kathrin Vohland (NHM) und Beate Guba (TU Wien Bibliothek) geleitet wird.

Kick-off des Horizon-Europe-Projektes EOSC Focus in Wien

Im Call HORIZON-INFRA-2021-EOSC-01-02 konnte die EOSC Association gemeinsam mit der TU Wien und 7 weiteren Partnern das Projekt EOSC Focus einwerben, das die Governance der EOSC Association festigen und somit die Ergebnisse des Projektes EOSCsecretariat.eu fortsetzen wird. Vom 29.06.-30.06.2022 fand das Kick-off an der TU Wien statt, bei dem Karel Luyben und Ute Gunsenheimer von der EOSC Association sowie Michel Schouppe von der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission die Bedeutung des Memorandum of Understanding for the Co-programmed European Partnership for the European Open Science Cloud (EOSC), öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster und der ambitionierten Projektziele deutlich machten. Die Abkürzung Focus steht für Focusing on Open, Collaboration and Useful Science und bringt zum Ausdruck, dass das Projekt Open Science als "neue Normalität" etablieren möchte. Seitens der TU Wien zählen der Forschungsbereich Information and Software Engineering, die Bibliothek und das Zentrum für Forschungsdatenmanagement zum Projektteam. Mehr zum Projekt EOSC Focus, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

2022: Quartal 1 - Video der TU Wien Bibliothek | Jahresziele für 2022 |  Neuer Service zur Erstellung barrierefreier PDF-Dokumente

Ein prägnanter Einblick in die TU Wien Bibliothek

Ein kurzes YouTube-Video, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster präsentiert anschaulich die wichtige Rolle der Bibliothek in der Digitalisierung, bei der Transformation des Wissenschaftsbetriebs und bei der dritten Mission der Universität. Die TU Wien Bibliothek gibt darin Beispiele ihrer täglichen Arbeit, die von einer Vielzahl von Technologien wie etwa Cloud Computing, Suchmaschinentechnologien, RFID oder Robotik geprägt wird. Seit mehr als 30 Jahren treibt die Bibliothek mit ihren Services die Digitalisierung voran. Als Living Lab kombiniert sie neuerdings ihren physischen Raum mit der digitalen Welt der Daten. Für ein besseres Verständnis lohnt sich ein Blick in das Video.

Das Bibliotheksteam setzt sich ambitionierte Jahresziele für 2022

In einem mehrstufigen Diskussionsprozess hat sich die Bibliothek anspruchsvolle Ziele für das Jahr 2022 gesetzt, mit denen sie ihr Leitbild verwirklicht und ihre strategischen Schwerpunkte operationalisiert. Neben COVID-19-spezifischen Maßnahmen werden unser Data Visualisation Space und internationale Entwicklungen umgesetzt beziehungsweise konsolidiert. Um den ökologischen Fußabdruck der Bibliothek zu verbessern, beteiligt sich das Bibliotheksteam an der Aktion "Wien radelt" (20.03.-30.09.2022). Wir sind gespannt, wie viele Kilometer wir mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen werden, um so gemeinsam einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Ein neuer Service zur Erstellung barrierefreier PDF-Dokumente

Ein neuer Bibliotheksservice, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster erlaubt allen Studierenden und Mitarbeiter_innen der TU Wien, ihre PDFs auf Standards für Barrierefreiheit und vollständige Textextrahierbarkeit zu überprüfen, zu optimieren und gegebenenfalls aus mehreren Teilen verlustfrei zusammenzuführen. Das Tool kann vor Abgabe einer elektronischen Hochschulschrift oder vor Veröffentlichung eines Papers genutzt werden und macht spätere Korrekturen überflüssig. Die Textextraktion unterstützt eine allfällige Plagiatsprüfung. Das Bibliotheksteam wird in Kürze Informationen zur Vermeidung der gängigsten Problemquellen bereitstellen und die Software in Zusammenarbeit mit dem Hersteller kontinuierlich verbessern.