Profil

Astrid Krisch ist Postdoc Projektmitarbeiterin am Institut für Raumplanung der TU Wien und dort dem Forschungsbereich Soziologie sowie dem Forschungsbereich Stadt- und Regionalforschung zugeordnet. Darüber hinaus ist sie Visiting Researcher am Global Centre on Healthcare and Urbanisation sowie Early Career Research Fellow am Skoll Centre for Social Entrepreneurship der University of Oxford. Ihre wissenschaftliche Tätigkeit umfasst Forschungs- und Lehrerfahrungen an mehreren europäischen Universitäten. Sie war unter anderem als Postdoctoral Research Fellow an der University of Oxford tätig, lehrte an der University of Cambridge und der Universität Wien und forschte als Visiting Scholar am City Institute der York University in Toronto.

2023 promovierte sie an der TU Wien im Fach Raumplanung. Ihre Dissertation mit dem Titel „Discursive Institutionalization of Urban Infrastructure Systems – Linking Discourses, Actors, and Institutions in Networked, Social, and Digital Infrastructure Planning“ untersucht, wie urbane Infrastruktursysteme durch diskursive Prozesse institutionell stabilisiert werden, und verbindet planungstheoretische, institutionentheoretische und politökonomische Perspektiven.

In ihrer Forschung analysiert sie sozial-ökologische Transformationsprozesse in Stadt und Region. Im Zentrum stehen Fragen der Infrastruktur-Governance, sozialer Innovation, Klima und Gesundheit sowie alternative Ansätze der wirtschaftlichen Entwicklung.

 

Forschungsschwerpunkte

  • Gerechte sozial-ökologische Transformation in Städten und Regionen
  • Governance urbaner Infrastrukturen, einschließlich digitaler, sozialer und netzgebundener Systeme
  • Soziale Innovation, Experimente und deliberative Praktiken
  • Klima, Gesundheit und Urban Planetary Health
  • Foundational Economy, Community Wealth Building und postwachstumsorientierte Ansätze
  • Partizipation, Konfliktbearbeitung und institutioneller Wandel
  • Inter- und transdisziplinäre Methoden der Stadt- und Regionalforschung