Im Rahmen des Masterprojekts Raumplanung: Aktive Bodenpolitik fand von 4. bis 7. Mai eine Exkursion nach Vorarlberg und Tirol statt. Insgesamt nahmen 14 Studierende sowie das Lehrendenteam bestehend aus Arthur Kanonier, Andreas Falch und Lukas-Markus Simon teil.

Zentrales Thema der Exkursion war die aktive Bodenpolitik unterschiedlichster Akteur:innen – von Gemeinden und Städten bis hin zum Vorarlberger und Tiroler Bodenfonds. Dabei erhielten wir umfassende Informationen über deren Arbeitsweise, insbesondere über den strategischen An- und Verkauf von Flächen als Instrument aktiver Bodenpolitik.

In den Städten Feldkirch, Hohenems, Dornbirn, Landeck und Innsbruck konnten Vorträge und Diskussionen zu den vielfältigen Herausforderungen aktiver Bodenpolitik geführt werden. Inputs aus den Gemeinden Schruns, Lustenau und Mils bei Hall vermittelten zudem die Bedeutung kommunaler Handlungsspielräume auf lokaler Ebene.

In Lech am Arlberg durften wir mit Bürgermeister Gerhard Lucian die Bodenpolitik und aktuelle Entwicklungen einer touristisch geprägten Gemeinde kennenlernen. Neben dem neuen Veranstaltungszentrum in Lech konnten wir auch die unterirdische Erschließung von Oberlech besichtigen.

Am letzten Tag der Exkursion waren wir in Innsbruck zu Gast und durften gemeinsam mit Landeshauptmann Anton Mattle auch die politische Perspektive aktiver Raumplanung und Bodenpolitik diskutieren. Fachliche Einblicke in aktuelle rechtliche Fragestellungen – etwa zum sogenannten „Längenfelderkenntnis“ – erhielten wir von Andreas Lotz in der Innsbrucker Hofburg.

In diesem Sinne möchten wir uns herzlich bei all unseren Gesprächspartner:innen  bedanken!

Masterprojekt Raumplanung

© Antonia Lotz

Masterprojekt Raumplanung

© Antonia Lotz

Masterprojekt Raumplanung

© Antonia Lotz

Masterprojekt Raumplanung

© Kammer der Ziviltechniker:innen Tirol & Vorarlberg