50 Jahre Raumplanung

Im Studienjahr 2020/21 begeht die Studienrichtung Raumplanung und Raumordnung ihr 50-jähriges Bestehen an der TU Wien. Zunächst als Studium irregulare Raumplanung und Raumordnung entwickelte sich die Studienrichtung bis heute kontinuierlich weiter, durch die Gründung von Forschungsbereichen im Rahmen des Instituts für Raumplanung und die Weiterentwicklung des Vollstudiums. Zahlreiche Veranstaltungen sind unter dem Motto 50 Jahre Raumplanung geplant.

Das Programm

28./29. Oktober 2021

Zum Abschluss der Feierlichkeiten 50 Jahre Raumplanung ist eine große Festveranstaltung im Kuppelsaal der TU Wien geplant, wo sich die unterschiedlichen Generationen Raumplaner_innen beim "Home-Coming" austauschen können.

Save the date - Infos folgen!

Gegenbewegungen - der Wirtschaft ihren Platz zuweisen

März 2021-Dezember 2021, Wien und Linz
Startzeitpunkt: 19 Uhr

inspiriert von Karl Polanyis Konzept der Gegenbewegungen

Die Veranstaltungsreihe greift das Motiv der GEGENBEWEGUNGEN von Karl Polanyi auf, um die sozialen Kämpfe unserer Zeit als Antworten auf einen außer Kontrolle geratenen Marktkapitalismus kritisch in den Blick zu nehmen und über alternative Entwürfe und Visionen einer solidarischen und nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung nachzudenken.

Der Wirtschaft ihren Platz zuweisen (März-Juni 2021)

Viele gesellschaftliche Probleme sind dadurch verursacht, dass Wirtschaft als Marktwirtschaft missverstanden wird und damit ökologische und soziale Anliegen zweitrangig werden. Diese verengte Sichtweise des Wirtschaftens erweist sich aber vielfach als zerstörerisch, weshalb im ersten Teil der Reihe nach Alternativen gesucht wird.

Kapitalismus und Demokratie (Oktober-Dezember 2021)

War der sozial befriedete Kapitalismus in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts vom Ausbau der Demokratie begleitet, ist sie seither in neuer Weise umkämpft. Der zweite Teil der Veranstaltungsreihe diskutiert aktuelle Entwicklungen und zeigt, inwiefern Demokratie heutzutage gefährdet ist und wie und wo um ein demokratisches Gemeinwesen gerungen wird.

Das Programm zum Download, öffnet eine Datei in einem neuen Fenster wird Ihnen zur Verfügung gestellt.

23.03.2021

Karl Polanyi - Der Wirtschaft ihren Platz zuweisen

Online | Deutsch

Podiumsdiskussion: Roland Atzmüller, Andreas Novy, Veronika Heimerl (Tbc), Markus Marterbauer

Moderation: Brigitte Aulenbacher

13.04.2021

Richard Kozul-Wright - International trade and climate justice

Online | Englisch

Kommentar: Karin Fischer

Moderation: Roland Atzmüller

21.04.2021

Andrew Cumbers - The return of the public 

Online | Englisch

Kommentar: Alexandra Strickner

Moderation: Roland Atzmüller

27.04.2021

Ulrike Knobloch - Ökonomie des Versorgens

Online | Deutsch

Kommentar: Andreas Novy

Moderation: Michael Getzner

04.05.2021

Nancy Fraser - Incinerating nature: Why global warming is baked into capitalist Society 

Wien: Wappensaal der Stadt Wien und online | Englisch

Kommentar: Brigitte Aulenbacher

Moderation: Andreas Novy

05.05.2021

Nancy Fraser - Against the environmentalism of the rich: What capitalsm's history can teach uns About ecopolitics

Linz: VHS Linz und online | Englisch

Kommentar: Andreas Novy

Moderation: Brigitte Aulenbacher 

11.05.2021

Kelle Howson - The Fairwork Foundation: Strategies for improving platform work in a global context

Online | Englisch

Kommentar: Benjamin Herr

Moderation: Roman Seidl 

18.05.2021

Julie Froud - Renewing the foundational economy: a challenge of co-ordination

Online | Englisch

Kommentar: Jürgen Essletzbichler, Jakob Kapeller

Moderation: Alexander Hamedinger

01.06.2021

Brigitte Aulenbacher, Tine Haubner und Cornelia Klinger im Gespräch: Geld oder Leben - Sorge und Sorgearbeit im Kapitalismus

Wien: Technisch Gewerbliche Abendschule und online | Deutsch

Moderation: Andreas Novy

02.06.2021

Brigitte Aulenbacher, Tine Haubner und Cornelia Klinger im Gespräch: Gut umsorgt im Kapitalismus? Warum und wie Sorge und Sorgearbeit vergemeinschaftet, vermarktet, technologisiert werden

Linz: AK OÖ Bildungshaus Jägermayrhof und online | Deutsch

Kommentar: Karin Leitner (AKOÖ)

Moderation: Roland Atzmüller

08.06.2021

Alex Demirovic, Transformation by Desaster oder by design - warum der Kapitalismus den Weg zur Normalität nicht zurückfinden wird

Wien: VHS Ottakring und online | Deutsch

Kommentar: Elisabeth Springer

Moderation: Alexandra Strickner 

09.06.2021

Alex Demirovic - Wirtschaftsdemokratie neu denken

Linz: AKOÖ Bildungshaus Jägermayrhof und online | Deutsch

Kommentar: AKOÖ

Moderation: Johanna Grubner

15.06.2021

Juliet Schor - Rehabilitating the Sharing Economy

Online | Englisch

Kommentar: Elke Schüßler, Katarzyna Gruszka

Moderation: Justin Kadi

Planning Education for Europe and beyond

10th-12th March 2021, online

Das AESOP Heads of Schools Meeting 2021 wird von der TU Wien ausgetragen. Nähere Informationen zur Veranstaltung und zu AESOP finden Sie hier, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster.

Thursdays, quarterly, 13:00-14:30 CET, online via Zoom

Following the Swedish tradition of the fika*, we warmly invite colleagues and especially students of the Faculty of Architecture and Planning to engage in dialogue with coordinators of different Thematic Groups (TGs) of the Association of European Schools of Planning (AESOP). Through this series of virtual get-togethers we would like to show the broad spectrum of AESOP communities and introduce different research traditions in planning, and beyond, and to discuss together new perspectives and current challenges.

This event is organised by Angelika Gabauer, Olivia Kafka and Sabine Knierbein and hosted by the Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster. It takes place in the context of the AESOP Heads of Schools Meeting Vienna 2021, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster and the 50th anniversary celebrations of the Spatial Planning study program.

For participation please register via email to info@skuor.tuwien.ac.at.

Find the Zoom-Link and further information here, öffnet eine Datei in einem neuen Fenster!

*Fika is a concept, a state of mind, an attitude in Swedish culture, that refers to taking time for friends and colleagues over a cup of coffee, tea or a small snack. Source, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Preliminary Programme

14.01.2021 

13:00-14:30

AESOP Thematic Group for Planning Education, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Invited guests (coordinator and co-coordinator): Dr. Andrea Frank and Dr. Artur Rosa da Pires (confirmed)

15.04.2021

13:00-14:30

AESOP Thematic Group for Planning and Complexity, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Invited guest (coordinator): Dr. Ward Rauws (requested, tbc)

17.06.2021

13:00-14:30

AESOP Thematic Group for Planning/Conflict, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Invited guest (coordinator): Dr. Enrico Gualini (requested, tbc)

14.10.2021

13:00-14:30

AESOP Thematic Group for Public Spaces and Urban Cultures, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Invited guest (coordinator): Dr. ir. Ceren Sezer and Dr. Christine Mady (requested, tbc)

50 Jahre Raumplanung an der TU Wien: studieren – lehren – forschen

Die Studienrichtung Raumplanung und Raumordnung an der TU Wien feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Anlass, ein wenig zurückzublicken, aber noch viel mehr den Blick in die Zukunft zu richten. Das tun wir unter anderem mit diesem Buch im Jubiläumsjahr. Es beinhaltet wissenschaftliche Beiträge, aber auch "Geschichten und Anekdoten" der letzten Jahrzehnte. Die Beiträge regen zum Denken und zur eigenen Reflexion des raumplanerischen Tuns an. Es ist ein ganz spezielles Jahrbuch. Wir feiern das 50-jährige Bestehen der Studienrichtung in einer Corona-geprägten Lebenswelt. Wie scheinbar unüberwindbar sich die Rahmenbedingungen auch gestalten mögen, die Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung des Raumes und unserer Gesellschaft durch Planung ist und bleibt unser vorrangiges Ziel. Die TU Wien und insbesondere die Studienrichtung Raumplanung und Raumordnung werden jedenfalls auch in Zukunft ihren Beitrag in Forschung und Lehre dazu leisten.

Auf 688 Seiten finden sich insgesamt 53 Beiträge von 113 Autor_innen!

Lassen Sie sich diese umfangreiche & bunte Sammlung unterschiedlicher Beiträge zu den Themenfeldern der Raumplanung nicht entgehen! Ihr persönliches Exemplar können Sie hier, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster erstehen!

9 Ansichten des Jahrbuchs Raumplanung 2020

Eröffnung dieRaum20 und Präsentation des Jubiläumsjahrbuches

19. und 20. November 2020

Die Auftaktveranstaltung zu den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 50-jährgen Bestehen der Studienrichtung Raumplanung an der TU Wien war ein voller Erfolg – im nächsten Jahr wird weitergefeiert!

Mehr als 100 Personen aus Raumplanungsstudium, -forschung, -lehre und -praxis trafen sich am 19. und 20. November 2020 im virtuellen Raum, um gemeinsam über aktuelle Herausforderungen der Raumplanung zu diskutieren. Gemeinsam reflektierten ältere und jüngere Semester die letzten 50 Jahre und wagten dabei auch einen Blick in die Zukunft der Disziplin. Ein abwechslungsreiches Programm, in dem unterschiedlichste Formate zur Veranstaltungsgestaltung im virtuellen Raum zur Anwendung kamen, überzeugte die Besucher*innen.

So wurde etwa das Jubiläumsjahrbuch der Studienrichtung – das Jahrbuch 50 Jahre Raumplanung – spielerisch in Form eines Bingos und diskursiv in kleineren „Break Out Sessions“ vorgestellt. Ein weiteres Highlight war die Lesung ausgewählter Jahrbuchbeiträge durch die Autor*innen, ergänzt durch einen Kommentar von Studierenden der Raumplanung und anschließender Diskussion mit den Teilnehmer*innen.

Geplant wurde die Veranstaltung von Studierenden im Rahmen einer Sonder-Lehrveranstaltung, die im Sommer begann und mit Abschluss der Veranstaltung endet.

Neben der Präsentation des Jubiläumsjahrbuches wurde auch die Raumplanungsausstellung dieRaum20 feierlich eröffnet. Auch dieses Event findet nun vollständig im digitalen Raum statt. Noch bis Ende dieser Woche kann die Veröffentlichung von Studierendenprojekten live mitverfolgt werden! Bis zum 27.11 werden täglich neue Projekte online gestellt.

Mehr unter https://dieraum20.at, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Freuen Sie sich auf weitere interessante Veranstaltungen im kommenden Jahr, in dem die 50 Jahre Raumplanungsfeierlichkeiten an der TU Wien weitergehen werden!

Programm: Download, öffnet eine Datei in einem neuen Fenster

Screenshot eines Online-Meetings
Screenshot eines Online-Meetings
Screenshot eines Online-Meetings
Screenshot eines Online-Meetings
Screenshot eines Online-Meetings

Herausforderungen, Lösungen und "Next Level"

TUthe Sky, Getreidemarkt 9, A-1060 Wien (20./21.02.2020)

Seit etwa 10 Jahren hört man den Begriff "Energieraumplanung" (ERP) in der österreichischen Forschungs- und Universitätslandschaft immer häufiger. Energieraumplanung konzentriert sich darauf, fachliches Wissen, Methodik und Umsetzungsprozesse aus der Energie- und der Raumplanung interdisziplinär anzuwenden, um Gebäude, Quartiere und Regionen nachhaltig bei der Energiewende zu unterstützen.

2011 wurde Energieraumplanung in einer österreichweiten Bundesländerpartnerschaft erstmals als "Integraler Bestandteil der Raumplanung, der sich mit der räumlichen Dimension von Energieverbrauch und Energieversorgung umfassend beschäftigt", definiert, und 2011 startete auch das Projekt "ENUR-Energie im urbanen Raum" am Department für Raumplanung an der TU Wien. Seither hat sich in Forschung, Praxis und Lehre sehr viel rund um das Thema ERP getan. Deshalb veranstaltet das Institut für Raumplanung gemeinsam mit der österreichischen Gesellschaft für Raumplanung (ÖGR) eine zweitägige ERP Fachkonferenz.

Inhalt der Fachkonferenz waren Vorträge und Diskussionen aus der Planungspraxis, der Forschung und der Wirtschaft, die sowohl aus den bisherigen Erfahrungen berichten, aber auch selbstkritisch reflektieren, wie der "Next Level" der ERP zu schaffen sein könnte.

ModeratorInnen: Sibylla Zech & Rudolf Giffinger, TU Wien, Institut für Raumplanung.

Diese Konferenz fand im Rahmen des Jubiläums „50 Jahre Raumplanung an der TU Wien“ statt.

Programm: Download, öffnet eine Datei in einem neuen Fenster

Energieraumplanungs-Konferenz

International Urban Studies Conference at TU Wien, Austria
20 – 22 November 2019

Host Institution: Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space, öffnet eine externe URL in einem neuen FensterFaculty of Architecture and Planning, öffnet eine externe URL in einem neuen FensterTU Wien, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, Karlsgasse 13/2, 1040 Vienna, Austria

I. SOCIO-SPATIAL (IN)EQUALITIES AND THE WORK OF CARE

Session Chairs: Nir Cohen and Sabine Knierbein

Care work has long been socio-spatially unequal. Not only has it traditionally been the work of ethno-racialized, classed and gendered minorities (e.g., women, slaves, and labour migrants), but it has been predominantly relegated to marginal, primarily privatized, spaces and places, marking it largely a problem of ‘idiosyncratic individuals’ rather than a social concern. Also, spatial inequalities play out significantly when it comes to local access and rights to resources. The panel invites papers that attend to the discourses and practices of care, through which these and other processes of social and spatial unevenness have been (re)-produced, negotiated and at times transformed. We welcome papers that advance our understanding of inequalities that undergird everyday spaces of (urban) care like hospitals, shelters, and homes but also those taking a more institutional and policy-oriented perspective on care giving, receiving, and highlighting the ways through which they unfold at – and unevenly impact – the urban landscape. We wish to encourage researchers working in different geographical, social and historical contexts and employing a wide range of theories and methodologies as well as an ethics of care.

II. STRUGGLES AND CONTESTATIONS AROUND CARE

Session Chairs: Kim Trogal and Tihomir Viderman

Care labour is essential in sustaining our societies and indeed is economically fundamental, yet it is work that is often disavowed, as are the very real material dependencies performed through care and care work. We recognise the longstanding ‘crisis of care’, which today manifests itself in the dismantling of the welfare state and the increasing externalisation and commodification of care. This can be more generally understood as the ways in which capitalism destroys its own conditions of possibility. This panel invites discussions and investigations into the range of struggles and contestations taking place around care, waged or unwaged. In these conditions, when people cannot actually re-produce and maintain the society in which they live, what responses and different forms of struggle are emerging, including not only progressive movements, but also conservative and reactionary backlashes? What resources or relations enable capacities to resist? How are these struggles connected to other related struggles and how might those forms of resistance or protest become actualised at the level of the neighbourhood or city?

III. NEW CARE ARRANGEMENTS AND CIVIC INNOVATION

Session Chairs: Angelika Gabauer and Henrik Lebuhn

With the restructuring of the welfare state including the dramatic housing crisis, the restructuring and reorganization of the labour market, and the rearrangement of family structures including the weakening of the traditional nuclear family model, the care sector has been undergoing major changes in recent decades. New transnational business models have emerged that specialize in exploiting regional inequalities, the precarisation of labour and il/legal forms of outsourcing and subcontracting. Struggles for care and recognition have given rise to new cross-actor solidarity movements and civic innovations such as forms of migrant care worker activism, multigenerational housing projects and queer parenting models. These, in turn, are often quite ambivalent themselves and torn between being integrated into neoliberal forms of self-responsabilisation, biopolitical self-optimization and collective resistance. This panel invites contributions that tackle dimensions between individualization and de-solidarisation on the one hand, and new forms of solidarity and collectivization on the other hand. It is interested in new arrangements and civic innovations in the field of care and asks specifically how these arrangements play out in the urban realm and how they relate to spatial conditions of in/justice in the city.

Book of abstracts: Download, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Video Documentation: Link, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Sprecherin am Pult
Sprecher am Pult
Diskussion