Intelligente Mobilitäts-Hubs als „Game Changer“ in der Mobilität

Das SmartHubs-Projekt untersucht Mobilitätsknotenpunkte, konkrete Standorte auf der Straße, an denen die Bürger:innen aus verschiedenen gemeinsamen und nachhaltigen Mobilitätsoptionen wählen können. Das Hauptziel besteht darin, zu bewerten, ob eine gemeinsam konzipierte, benutzerorientierte Entwicklung es Mobilitätsknotenpunkten ermöglichen kann, als Wegbereiter für eine nachhaltige urbane Mobilität und verbesserte Zugänglichkeit zu fungieren.
SmartHubs wird Forschungsmethoden und -werkzeuge in vier SmartHubs Living Labs in Belgien (Brüssel), den Niederlanden (Rotterdam-Den Haag), Deutschland (München) und Österreich (Wien und Aspern Seestadt) untersuchen, entwickeln und anwenden.

SmartHubs wird neuartige partizipative Tools und Tools zur Abschätzung der Wirkungen entwickeln und anwenden, z. B.

  • ein Tool, bei dem Beiträge einzelner Bürger:innen zur Untersuchung der lokalen Auswirkungen von Mobilitätszentren auf die Barrierefreiheit herangezogen werden können,
  • ein Tool zur Netzwerk bezogenen Analyse von Infrastruktur, um die Auswirkungen auf die Resilienz des Verkehrsnetzes zu untersuchen,
  • eine Multi-Akteur-Multi-Kriterien-Analysemethode zur Einbeziehung einzelner Bürger:innen und
  • greifbare Augmented-Reality-Technologien sowie Gamification Elemente sowie Erfahrungen der Benutzer:innen zur Erleichterung von Ko-Kreation-Prozessen beim Entwurf von Mobilitätsknotenpunkten.

Schließlich wird das Projekt SmartHubs tiefergehende Untersuchungen zu einem breiten Spektrum von Mobilität, Zugänglichkeit, Vulnerabilität, Resilienz und die gesellschaftlichen Auswirkungen von Mobilitätsknotenpunkten (einschließlich Auswirkungen auf Umwelt, Chancengleichheit, Geschlecht und spezielle Mobilitätsbedürfnisse) durchführen, die über den aktuellen Stand der Technik hinausgehen.

Foto U-Bahn-Station Aspern Nord

© Lukas Philippovich, aspern.mobil LAB

Auf dem Foto ist die U-Bahn-Station Aspern Nord zu sehen.