Systemintegrierende Lösungsansätze für Innovationsbarrieren neuer Mobilitätsdienstleistungen

Innovationshemmnisse für Neue Mobilitätsdienstleistungen (NMDL) werden aus verschiedenen Disziplinen und Gesichtspunkten betrachtet. Im Fokus stehen dabei meist einzelne Typen von NMDL. Bislang fehlt jedoch eine gesamtheitliche Betrachtung auf NMDL für die österreichischen rechtlichen Rahmenbedingungen und Organisationsstrukturen. Dabei sind übergeordnete Fragestellungen relevant, wie die Verfügbarkeit von NMDL übergreifenden Infrastrukturvoraussetzungen (zum Beispiel mobility hubs), die Vernetzungsmöglichkeiten von NMDL untereinander (zum Beispiel durch Mobility as a Service - MaaS), aber auch die Verknüpfung mit bestehenden Strukturen (insbesondere Öffentlicher Verkehr, aber auch Wohnen und Arbeiten).

Wie wirken sich diese Systemintegrationen auf die Innovationsentwicklung sowie Marktdiffusion der NMDL aus?
Dazu braucht es einen holistischen Zugang und eine disziplinenübergreifende systematisierte und strukturierte Aufarbeitung der bislang erfassten Innovationsbarrieren, um aufbauend die übergeordneten Fragen der Systemintegration als Innovationsbarriere zu analysieren.

Ziel des Projekts ist, auf Basis dieser ganzheitliche Betrachtung, die Entwicklung eines fortzuschreibendes Kompendiums als Grundlage für die Konzeption eines rechtlichen und organisatorischen Rahmens, der a) Räume für die Entwicklung weiterer NMDL schafft, b) die breite Etablierung bestehender NMDL am Markt befördert und c) deren Etablierung als sinnvolle und klimawirksame Ergänzung zum bestehenden ÖV-Angebot gewährleistet.

Grafik SLIMobility

© Projekt SLIMobility