Neue Mobilitäten in posttraditionellen Gemeinschaften: Peer-to-Peer-Carsharing in ländlichen und städtischen Vierteln

Carsharing in Nachbarschaften kann nicht nur für städtische Gebiete eine vielversprechende Lösung sein, sondern auch für weniger bevölkerte Gebiete, die stark vom Individualverkehr abhängig sind. Unsere Studie zielt darauf ab, die Voraussetzungen und Faktoren zu untersuchen, die das Peer-to-Peer-Carsharing (P2P) in verschiedenen Stadtvierteln erleichtern und die Unterschiede zwischen denen, die P2P-Carsharing nutzen und denen, die es nicht nutzen, zu ermitteln.

Zu diesem Zweck werden drei Fallstudien durchgeführt. Die ausgewählten Nachbarschaften unterscheiden sich hinsichtlich der Nutzungsaktivität von P2P-Carsharing-Angeboten. Auch kulturelle Unterschiede, Abweichungen im Hinblick des Bewusstseins und der Akzeptanz von kollaborativen Konsumdiensten, diverse Haltungen zu Autos sowie geografische Besonderheiten werden anhand von Fokusgruppen analysiert. Zusätzlich sollen Expert:innen-Interviews mit verschiedenen Interessengruppen ein tieferes Verständnis der Beziehungen zwischen den P2P-Carsharing unterstützenden oder schwächenden Faktoren ermöglichen.

Skizze eines Carsharing-Fahrzeugs in einer städtischen Umgebung

© Max Kipke