Gendersensibles E-Carsharing

Für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft wird es Änderungen bei der Autonutzung geben müssen. Dies betrifft sowohl die Art des Antriebs, als auch die Frage wie Pkws in der Zukunft genutzt werden. E-Carsharing gilt dabei als ein wichtiger Baustein. Allerdings werden die (E-)Carsharing-Angebote derzeit von einer eingeschränkten, männlich dominierten Nutzer_innen-Gruppe wahrgenommen und die Carsharing-Systeme sind an deren Bedürfnisse angepasst.

Das Forschungsprojekt „GECAR – Gendersensibles E-Carsharingsetzt an diesem Punkt an. Wir erforschen das genderspezifisches Anwendungs- und (Nicht-)Nutzungsverhalten, sowie Nutzungserfahrungen und Nutzungshemmnisse von verschiedenen E-Carsharing-Angeboten in Österreich. Ziel dabei ist es, gemeinsam mit (Nicht-)Nutzer_innen und Betreiber_innen gendersensible Angebotsmodelle für verschiedene E-Carsharing-Angebote zu entwickelt.

GECAR ist ein Forschungsprojekt, das gemeinsam vom Institut für Raumplanung (Forschungsbereich Verkehrssystemplanung) der Technischen Universität Wien mit dem Carsharing-Anbietern MO.Point, dem vereinsbasierten Carsharing-Anbieter Maronihof in Vorarlberg sowie der Soziologin Sonja Gruber durchgeführt wird.