Projektliste – laufende Projekte

Unsere Forscher_innen setzen sich aktuell mit spannenden Mobilitätsprojekten wie RemiHub oder Sharelivery auseinander. Unten finden Sie die wichtigsten Informationen zu den einzelnen Projekten zusammengefasst. Ein Projekt hat Ihr Interesse geweckt? Kontaktieren Sie uns gerne per Mail oder auch telefonisch!
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Innovative Geschäftsmodelle und KI-unterstützte Planungstools zur Etablierung multifunktionaler Mobility Hubs

Das Projekt ADDHUB zielt darauf ab, tragfähige Geschäfts- und Betreibermodelle für multifunktionale Mobility Hubs insbesondere für mittelgroße Städten zu entwickeln, wobei neben Personenmobilität auch das Thema Güterverkehr sowie weitere Funktionen der Daseinsvorsorge kombiniert werden. Diese Modelle sollen die langfristige Umsetzung solcher Hubs sicherstellen und somit zur Reduktion der negativen Verkehrsauswirkungen auf das Klima beitragen. Genau diese Aspekte fehlen in ihrer Kombination bisher in vielen Projekten.

ADDHUB strebt die Entwicklung eines KI-Bewertungs- und Empfehlungstool an, das die Größe und Auswahl geeigneter Zusatzfunktionen sowie Betreiber- und Finanzierungsmodelle für Mobility Hubs in kombinierter Betrachtung erleichtert. Das Tool soll Investitions- und laufende Kosten sowie erzielbare Einnahmen durch Zusatzfunktionen ebenso berücksichtigen wie Dimensionierungsanforderungen und Funktionskombinationen. Der auf dem Datenökosystem beruhende Ansatz ermöglicht eine einfache Anwendung auch auf Großstädte und ländliche Regionen, wodurch die Transferierbarkeit und Skalierbarkeit gewährleistet ist.

Übergeordnetes Ziel von ADDHUB ist es, die nachhaltige Planung und Umsetzung von Mobility Hubs zu fördern, um einen signifikanten Beitrag zur Erreichung der Klimaziele im Verkehrsbereich zu leisten und den öffentlichen Verkehr attraktiver zu gestalten.

 

Projektleitung: USTP, University of Applied Sciences St. Pölten

Projektpartner:innen: Technische Universität Wien, Know Center, Stadt St. Pölten, Solutions4Energy, Urbaninnovation Vienna

Laufzeit: 01.04.2026 – 30.09.2028

Gefördert im Rahmen der Technologien und Innovationen für die klimaneutrale Stadt 2024

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Urbanes Mobilitätslabor aspern.mobil LAB

Stadterweiterungsgebiete stehen vor ähnlichen Herausforderungen in Europa. Am Beispiel von aspern Seestadt soll mit dem aspern.mobil LAB an diesen Herausforderungen gearbeitet werden. Dazu werden den Bewohner_innen zahlreiche Möglichkeiten geboten, an innovativen Mobilitätslösungen auf gleicher Augenhöhe zu arbeiten und auf diese Weise die eigenen Routinen zu überdenken. Zugleich ist aber der Stadtteil ein geeigneter Ort zur Anwendung unterschiedlicher Mobilitätslösungen seitens der Industrie und von Dienstleister_innen.

Laufzeit:
AML 2.0: 01.04.2017 – 31.03.2021
AML 3.0: 01.07.2021 – 30.06.2026

Gefördert im Rahmen des FFG Programmes "Mobilität der Zukunft" (Ausschreibung 2016 und Ausschreibung Konjunkturpaket Urbane Mobilitätslabore 2021) durch das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK)

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Straßenkreidemalerei bei aspern.mobil.LAB Veranstaltung

© Gerfried Mikusch

cycLINK verfolgt das Ziel, ein flächendeckendes, integriertes Bike-Sharing-System für Österreich zu entwerfen. Dabei wird besonders die erste und letzte Meile als Zubringer zum ÖV im ländlichen und suburbanen Raum adressiert, um intermodale Wege zu fördern und eine Verlagerung vom Kfz-Verkehr hin zu nachhaltigen Verkehrsmitteln zu bewirken.

Dazu erfolgt eine Analyse bestehender Bike-Sharing-Systeme aus den Perspektiven der Betreiber:innen, Nutzer:innen und Governance. Dieser Systemvergleich soll einerseits wichtige Grundlagen für die Konzeption eines österreichweiten Angebots, als auch Erfahrungen für eine Umsetzungsstrategie aufbereiten. In der Konzeption des österreichweiten Bike-Sharing-Angebots werden Ziele und Anforderungen an das Bike-Sharing-System erarbeitet, Versorgungslücken analysiert und potenzielle Nachfrage abgeschätzt, um ein Standortmodell in unterschiedlichen Ausbaustufen zu definieren. Mit Fokus auf eine praktikable Implementierungsstrategie des flächendeckenden Bike-Sharing-Angebots, werden Effekte abgeschätzt sowie geeignete Betreibermodelle und Kosten aufbereitet.

Das Konsortium bestehend aus Grazer Energieagentur (Lead), TU Wien und Nextbike zielt in enger Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis sowie Einbindung relevanter Stakeholder darauf ab, eine innovative und umsetzbare Lösung für nachhaltige Mobilität in Österreich zu entwerfen.

Laufzeit: 01.04.2025 – 01.09.2026

Gefördert im Rahmen der Ausschreibung Zero Emission Mobility plus 2024 durch den Klima- und Energiefonds.

Foto eines blaues Fahrradwegschilds und Kräne im Hintergrund

© Lukas Philippovich

Driving Equitable and Accessible 15 Minute Neighbourhood Transformations

Das DREAMS-Projekt untersucht, wie Co-Creation und nutzer_innenzentrierte Shared-Mobilitätsdienste zu barrierefreien, nachhaltigen und integrativen 15-Minuten-Quartieren in urbanen Randlagen in europäischen Städten und Regionen beitragen können.

DREAMS wird in sechs Living Labs in Europa forschen: Budapest, Brüssel, München, Paris, Utrecht und Wien. DREAMS liefert eine umfassende und vergleichende Analyse des 15-Minuten Lebensstils in Vorstädten und städtischen Randbezirken mit geringer bis mittlerer Dichte. DREAMS zielt darauf ab, neue Geschäftsmodelle und Governance-Ansätze für Mobilitätsdienste (einschließlich Mikromobilität, Carsharing, bedarfsgesteuerter Verkehre) und mit Mobilität in Zusammenhang stehenden Aktivitäten zu entwickeln und zu testen, um die Autoabhängigkeit zu verringern. DREAMS Werkzeuge werden für die Co-Creation von Mobilitätsdiensten und -aktivitäten in Living Labs am Stadtrand in den sechs Stadtregionen entwickelt und anwendet.

Laufzeit: 01.01.2024 – 31.12.2026

Gefördert im Rahmen der EU-Ausschreibung 2022 "Driving Urban Transitions to a Sustainable Future (DUT, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster)"

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Hybride und automatisierte Flotten (HAF) in alpinen Tourismusregionen

Das Projekt HAF-ALP-TOUR wird von der dringenden Notwendigkeit angetrieben, die Mobilitätsprobleme in den alpinen Regionen Österreichs anzugehen. Im Mittelpunkt stehen dabei hybride und automatisierte Flotten (HAF), die als Schlüssel zur Verbesserung der Mobilität in alpinen Gebieten gelten. HAF bieten nicht nur eine hohe Servicequalität und damit Erreichbarkeit, sondern tragen auch zur Verbesserung der Resilienz und Reduzierung der Umweltauswirkungen bei. Weiters kann ein hybrides System besser auf sich wandelnde Umfeldbedingungen aufgrund der Flexibilität reagieren.

Das übergeordnete Ziel dieses Projekts ist die Basis für den Anwendungsfall von HAF in alpinen Tourismusregionen zu schaffen. Zentrale Fragestellungen hierbei sind u.a.:

  • Was sind die zu erwartenden technologischen Entwicklungsrichtungen von HAF?
  • Welche Anforderungen und Umwelteinflüsse ergeben sich?
  • Wie erfolgen Flottengestaltung und Integration in das ÖPNV-Angebot?
  • Wie kann die Wirtschaftlichkeit der Betriebskonzepte aus Betreiber:innensicht erreicht werden?

Die Ergebnisse des Projekts sollen mittels Lernstrategie anderen alpinen Regionen zugänglich gemacht werden und als Policy-Empfehlungen aufbereitet werden.

Laufzeit: 02.09.2024 – 01.09.2027

Gefördert im Rahmen der FFG Ausschreibung "Mobilität (2023) – Regionen und Digitalisierung“

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Logo HAF-ALP-TOUR

© Projekt HAF-ALP-TOUR

Mobilitätslabor für das Waldviertel

Mobilität bedeutet Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Das Mobilitätslabor für den ländlichen Raum land.mobil:LAB (LML) der TU Wien entwickelt innovative Mobilitätslösungen im und für das Waldviertel. Als Brückenbauer zwischen Forschung und Praxis arbeitet das Mobilitätslabor eng mit Waldviertler:innen, Gemeinden und Unternehmen zusammen, um Innovationsvorhaben im Mobilitätsbereich umzusetzen.

Die analytischen und planerischen Verfahren im LAB folgen einem Multi-Methoden-Ansatz: Ein Mobilitätspanel ermöglich das Mobilitätsverhalten der Bewohner:innen zu erforschen. Anhand von Erreichbarkeitsanalysen können Schwerpunkträume mit hohen transformativen Wirkungspotenzialen im Mobilitätsbereich identifiziert und Anforderungen an Innovationsvorhaben definiert werden. land.mobil:LAB begleitet Innovationsvorhaben von der Projektgenese über die Implementierung bis hin zur Evaluierung. Die Vorhaben werden entlang dreier Innovationsperspektiven verortet, die mit Stakeholdern in der Sondierung entwickelt wurden: (a) Neue Mobilitätsmodi, (b) Dynamische Mobilitätszwecke und (c) Akteur:innen mit Innovationspotenzial.

Das land.mobil:LAB unterstützt einerseits die Umsetzung von ergänzenden Mobilitätsangeboten, die bereits getestet wurden und replizierbar sind, und beteiligt sich andererseits aktiv an der Weitergabe von Erkenntnissen aus eigenen Aktivitäten im Pilotraum Waldviertel in andere Regionen in Österreich. Das land.mobil:LAB versteht sich demnach (a) als Accelerator der Mobilitätswende im ländlichen Raum, (b) als Inkubator für innovative Mobilitätslösungen und (c) als Multiplikator der Ideen und Erkenntnisse.

Laufzeit: 01.08.2024 – 31.07.2029

Gefördert im Rahmen des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Innovation und Technologie und der FFG

Mehr Informationen unter: FFG, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, land.mobil:LAB-Website, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Logo land.mobil:LAB

© Projekt land.mobil:LAB

Mobility Benefit Districts - impacts, acceptability & governance of tools for accelerating transitions in the 15 min city

In dem Projekt MBD15 wird untersucht, ob Mobility Benefit Districts (MBD) zu einem Wandel hin zu nachhaltiger Mobilität und lebenswerten Städten beitragen können. MBD ist ein Konzept, bei dem die Einnahmen aus Parkgebühren zur Finanzierung von Mobilitätsdienstleistungen vor Ort verwendet werden. Darüber hinaus werden die Anwohner_innen an der Auswahl der finanzierten Mobilitätsdienstleistungen beteiligt.

Das Ziel ist es, die Akzeptanz von Parkgebühren zu erhöhen und gleichzeitig den Bewohner_innen durch Mobilitätsdienstleistungen und neue Nutzungen des öffentlichen Raums (bei Wegfall von Parkplätzen) Alternativen zum privaten Pkw zu bieten. Insbesondere soll untersucht werden, wie MBD
(i) zur Verringerung des Autobesitzes und der Autonutzung sowie zur Verbesserung der Lebensqualität in städtischen Gebieten beiträgt,
(ii) die Akzeptanz von Parkgebühren (auf der Straße) erhöht und
(iii) ob es Herausforderungen für die Verwaltung bei der Umsetzung der MBD gibt und wie diese gelöst werden können.

Das Projekt generiert Erkenntnisse über die Akzeptanz von Parkraumbewirtschaftung bei verschiedenen Bewohner_innengruppen und darüber, was die Akzeptanz erhöht, mit Hilfe eines experimentellem Living-Lab-Design in verschiedenen räumlichen und administrativen Kontexten.

Laufzeit: 01.01.2024 – 31.12.2026

Gefördert im Rahmen der EU-Ausschreibung 2022 "Driving Urban Transitions to a Sustainable Future (DUT), öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster"

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Mobilität am Land flexibel denken

Die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung lebt im ländlichen Raum, der geprägt ist durch die Abhängigkeit vom Auto, einen hohen Motorisierungsgrad, weite Distanzen und ein eingeschränktes öffentliches Verkehrsangebot. Gleichzeitig wird die Aufrechterhaltung der Versorgungsinfrastruktur zunehmend schwieriger. Somit verringern sich die Mobilitätschancen – also die Optionen der sozialen Teilhabe und sich ohne PKW von einem Ort zum anderen bewegen zu können. Besonders Frauen sind betroffen, da sie komplexere Wege haben, seltener ein Auto nutzen können und wirtschaftlich benachteiligt sind. An diesen Herausforderungen und Potenzialen setzt das Vorhaben MobiFlex an, mit dem Ziel, die Versorgungsqualität zu steigern und somit die Autoabhängigkeit sowie damit verbundene negative Effekte zu reduzieren. Ko-kreativ mit Frauen* und mit den involvierten Pilotgemeinden sollen Konzepte zu Mobilitäts- und Standortservices (MobiFlex-Pakete) entwickelt werden, die Maßnahmen für eine gendergerechte Mobilität am Land enthalten und die Mobilitätschancen angleichen können. Anhand eines Methoden-Mix aus Sozialer Netzwerkanalyse, Mobilitätstagebuch, Spaziergänge und Workshops sowie die Einrichtung einer Nutzerinnen*begleitgruppe wird die Mobilität von Frauen* am Land holistisch abgebildet. Für die Mobilität von Frauen* im ländlichen Raum werden dabei fünf genderrelevante Bausteine herangezogen und ko-kreativ konzipiert und getestet: (a) Genderspezifische Mobilitätsberatung nach Zielgruppen, (b) Gender und Alltagswege, (c) Gender und Shared Mobility, (d) Gender und Bedarfsverkehr und (e) Genderspezifische Mobilitätskommunikation im Rahmen des Realexperiments.

Laufzeit: 01.10.2024 – 30.09.2027

Gefördert im Rahmen der FEMtech Forschungsprojekte

Mehr Informationen unter: FFG, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

MobiFlex Logo

© Projekt MobiFlex

Understanding, Communicating and Changing travel behaviour in the 15-minute-City context - Creation of a toolbox regarding relevant factors influencing Mobility

Das Projekt MobInFact untersucht die Evidenz zur Reduktion der Autoabhängigkeit im 15-Minuten-Stadtkontext. Allerdings sind die quantitativen Auswirkungen der verschiedenen mobilitätsbeeinflussenden Faktoren auf Quartiersebene noch nicht ausreichend beschrieben. Daher besteht das übergeordnete Ziel des Projekts darin, eine einfach zu bedienende Toolbox zu entwickeln, die es Planenden und Entscheidungstragenden ermöglicht, auf der Grundlage einfach zu beschaffender Daten zu räumlichen und sozio-demografischen Merkmalen die Auswirkungen verschiedener städtebaulicher und verkehrsplanerischer Maßnahmen auf relevante Mobilitätsschlüsselindikatoren, wie Modal Split, zurückgelegte Distanzen sowie die Lebensqualität in den Quartieren abzuschätzen und zu vergleichen.

Die Toolbox ermöglicht ein umfassendes Verständnis der Auswirkungen städtischer und verkehrsplanerischer Maßnahmen auf das Mobilitätsverhalten. Darüber hinaus liefert es wertvolle Einblicke in die Lebensqualität der Städte, die Klimaanpassung und die Treibhausgasemissionen und dient somit als robuste Grundlage für partizipative Planung und fundierte Entscheidungsfindung.

Die wissenschaftlichen Beiträge dieses Projekts umfassen die Entwicklung von Methoden zur Operationalisierung der räumlichen und sozio-demografischen Merkmale eines Quartiers in «15-Minuten-Stadt-Indikatoren» und Berechnung des Modal Splits und zurückgelegten Distanzen mit geringerem Aufwand als ein traditionelles Verkehrsmodell.

Über die wissenschaftlichen Ziele hinaus arbeitet das Projekt mit zahlreichen Partnerstädten (in Österreich und im Ausland) eng zusammen, um die Instrumente in der Praxis zu testen und zu erproben.

 

Laufzeit: 01.01.2025 – 31.12.2027

Gefördert im Rahmen der EU-Ausschreibung 2023 „Driving Urban Transitions (DUT), öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Weitere Informationen: Projektvideo MobInFact, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

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Sie wohnen in Amstetten und haben von uns ein Einladungsschreiben zur Teilnahme an der Mobilitätsbefragung erhalten? Hier finden Sie die Datenschutzinformation., öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Logo MobInFact

© Projekt MobInFact

Die Mobilitätsberatung Seestadt ist ein vom aspern Mobilitätsfonds gefördertes Projekt der Technische Universität Wien. Ziel des Projekts ist es, die in der aspern Seestadt lebenden und arbeitenden Menschen zu Fragen der Mobilität und Verkehrsmittelwahl zu informieren und zu beraten.

Im Rahmen kostenloser Beratungsangebote unterstützt die Mobilitätsberatung dabei, aus dem vielfältigen Mobilitätsangebot individuelle und bedarfsgerechte Lösungen zu finden – sei es im Hinblick auf Effizienz, Kosten, Gesundheit oder Klimaverträglichkeit – und soll dazu beitragen, Menschen zu einem nachhaltigen Mobilitätsverhalten zu motivieren.

Darüber hinaus konzipiert und organisiert das Projekt Workshops und Informationsformate für Bewohner:innen sowie Unternehmen, unter anderem im Bereich des betrieblichen Mobilitätsmanagements. Ergänzend werden Veranstaltungen zu nachhaltiger Mobilität begleitet, Kampagnen zu aktuellen Mobilitätsthemen umgesetzt sowie Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt, um das Bewusstsein für umweltfreundliche, sichere und zukunftsfähige Mobilität zu stärken.

Die Aktivitäten der Mobilitätsberatung leisten einen Beitrag zur Förderung nachhaltiger, verträglicher und sicherer Mobilität in der aspern Seestadt und unterstützen damit eine hohe Lebensqualität im Stadtteil.

Laufzeit: März 2027

Gefördert durch den aspern Mobilitätsfonds

Weitere Informationen: Website, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Multiple Mobilitätsdatenfusionierung & -anreicherung für nachfrageorientierte Mobilitätsanwendungsfälle

Datengetriebene Mobilitätsanalysen rücken für eine zukunftsorientierte, nachfragegeleitete und nachhaltige Verkehrsplanung immer stärker in den Vordergrund. Sie erlauben eine kleinräumige Raum-, Stadt- und Verkehrsplanung, so dass die Stadtteil- und Quartiersentwicklung als Anwendungsfall im Fokus von MultiMoFusion stehen. Um die Wirkung quartiersbezogener Mobilitätsmaßnahmen beurteilen zu können, reichen traditionelle Erhebungsmethoden aufgrund limitierter räumlicher, inhaltlicher und zeitlicher Auflösung kaum aus. Durch eine Ergänzung mit neuen, innovativen Erhebungsmethoden ist es möglich, Wissenslücken zu schließen. Daher ist das Ziel von MultiMoFusion, SMASI-Erhebungen (Smartphone Assisted Self-Interviews) mit anonymisierten Mobilfunkbewegungsdaten (Floating Phone Data (FPD)) anzureichern. Eine ganzheitlich neue, qualitativ und quantitativ hochwertige Nachfragedatenquelle mit den Vorteilen beider Datenwelten wird generiert.

MultiMoFusion beschäftigt sich auch mit dem innovativen Einsatz neuer und zielgerichteter Kommunikation auf Basis der Daten. Methoden aus dem Storytelling ergänzt mit interaktiven (Geo)-Visualisierungselementen in Form von Storymaps können genutzt werden, um Aufmerksamkeit für aktuelle Herausforderungen der Mobilität zu generieren. Ebenso erfolgt die Sammlung technischer, organisatorischer und rechtlicher Integrationsanforderungen in einen zukünftigen nationalen Mobilitätsdatenraum und die Untersuchung der Transferierbarkeit.

Aspern Seestadt ist dabei ein ideales Labor für die Erprobung und das Experimentieren im Rahmen von MultiMoFusion. Die hier im Zuge des Mobilitätspanels gesammelten SMASI-Daten bilden eine sehr gute Grundlage für MultiMoFusion. Zusätzlich zu den vorliegenden Daten des Untersuchungsraums werden makroskopische Mobilfunkbewegungsdaten hinzugezogen. Dabei soll durch eine Datenfusion ein Modell entstehen, welches auf Basis der Floating Phone Daten die SMASI-Daten verbessert, um einerseits die Repräsentativität zu erhöhen und zusätzlich einen kontinuierlichen, zeitlichen Längsschnitt der Mobilität abzubilden.

Die Kombination der fusionierten Daten und dem Einsatz weitere quantitativer aber auch qualitativer Methoden im Rahmen der Use-Cases zeigt die Vorteile, Grenzen und Potenziale der Datenfusion. Gemeinsam mit Stakeholder_innen werden zudem weitere Einsatzmöglichkeiten (Future-Cases) diskutiert und gesammelt - wo auch eine Transferstrategie in andere Räume erarbeitet wird.

Laufzeit: 01.11.2023 – 31.10.2026

Gefördert im Rahmen der FFG Ausschreibung "Mobilität (2022) - Städte und Digitalisierung", öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster 

Logo MultiMoFusion

© Projekt MultiMoFusion

Logo MultiMoFusion

Potenziale des urbanen Güterverkehrssektors für die 15-Minuten-Stadt

Hintergrund und Motivation

Das Konzept der 15-Minuten-Stadt sieht Stadtviertel vor, in denen alle grundlegenden Dienstleistungen innerhalb von 15 Minuten erreichbar sind. Damit sollen grundlegende Dienstleistungen ohne das Auto erreichbar, und lebenswerte Wohnumfelder geschaffen werden. Dies bedeutet eine gewisse Verdichtung von Dienstleistungen (Handel, Bildung, Services, Gastronomie, Kultur…) in bisher nicht ausreichend ausgestatteten Gebieten. Von dieser Dynamik wird auch der städtische Güterverkehr grundlegend berührt. Doch in welcher Weise (Wo steigt/wo sinkt der Güterverkehr(santeil)? Wie wird das Verhalten der Konsument:innen im Onlinehandel beeinflusst?), ist noch weitgehend unbekannt.

In bestehende 15-Minuten-Stadt Konzepte ist dieses Spannungsfeld noch nicht ausreichend integriert. Zudem behindert ein Mangel an umfassenden Daten eine evidenzbasierte Planung zur Verringerung seiner negativen Auswirkungen (z. B. Staus, Luftverschmutzung, eingeschränkte Erreichbarkeit, Nutzungsdruck auf den öffentlichen Raum). Dieser Mangel an Integration in Planungskonzepte erschwert die Entwicklung nachhaltiger planerischer Strategien und Maßnahmen ebenso wie der Mangel an nutzbaren und vor allem transferierbaren Daten zum urbanen Güterverkehr. 

Um diesem Problem zu begegnen, bindet POTUS relevante Akteurinnen und Akteure (Stadtverwaltungen, Wissenschaft, Betreiber, Bewohnerinnen und Bewohner) ein, um Erhebungsmethoden länderübergreifend zu standardisieren und weiterzuentwickeln, um somit wesentliche Datenlücken zu schließen. Diese fließen in maßgeschneiderte Modelle ein, um die Wechselwirkungen zwischen Zielen und Entwicklungen der 15-Minuten-Stadt sowie des urbanen Güterverkehrs abbilden zu können. Dieser Ansatz ermöglicht die Übertragbarkeit von Daten, Werkzeugen und Wissen zum urbanen Güterverkehr innerhalb europäischer Städte und dient als Grundlage für eine ganzheitlichere Planung von 15-Minuten-Quartieren.

Ziele und Zielsetzungen

  • Untersuchung von Potenzialen harmonisierter Erhebungs-, Analyse- und Modellierungsmethoden, um die Datenerhebung und Übertragbarkeit zwischen europäischen Städten zu verbessern
  • Identifikation der Bedarfe unterschiedlicher Stakeholder für eine evidenzbasierte Integration des urbanen Güterverkehrs in die Planung der 15-Minuten-Stadt (Konzepte, Lösungen, Straßenraumgestaltung, Betriebs- und Verkehrsmodi, …)
  • Modellierung der Güternachfrage und Verkehrserzeugung in exemplarischen Stadtquartieren
  • Analyse von Einflussfaktoren auf die Nachfrage nach Güterverkehrsfahrten hinsichtlich Übertragbarkeit
  • Bewertung der Auswirkungen von Maßnahmen für einen nachhaltigen Güterverkehr im Kontext von Prinzipien der 15-Minuten-Stadt

 

Laufzeit: 01.01.2025 – 31.12.2027

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POTUS Logo

© POTUS

Tactical Urbanism Skalieren für die Sozial-Ökologische Transformation der Städte

Für die Mobilitätswende muss der öffentliche Raum für nachhaltige Mobilitätsformen und Klimaanpassung neu verteilt werden. Die Umsetzung entsprechender Projekte ist jedoch aufgrund von finanziellem Druck und Konflikten herausfordernd.

Tactical Urbanism stellt dafür einen vielversprechenden Lösungsansatz dar. In Österreich gibt es dazu etwa in Graz und Wien bereits erfolgreiche Pilotprojekte. Für systemische Wirkungen muss Tactical Urbanism jedoch auf eine stadtweite Ebene hochskaliert werden. Das Projekt TACSKA entwickelt deshalb ein Konzept für die kosteneffiziente Skalierung von Tactical Urbanism-Maßnahmen. Dafür werden einerseits Kriterien zur Identifikation von Räumen mit hohem Handlungsdruck und Eignung entwickelt. Andererseits werden Tactical Urbanism-Maßnahmen typisiert, um die zum räumlichen Kontext passenden Ansätze auswählen zu können. Am Fallbeispiel Graz werden auf dieser Grundlage eine Skalierungsstrategie entwickelt und beispielhafte Maßnahmen abgleitet. So wird die Grundlage für eine strategische Planung geschaffen, die taktisch flexibel auf Gelegenheitsfenster reagieren kann. Durch die Zusammenarbeit mit den Städten Wien und Klagenfurt wird die Übertragbarkeit auf weitere Städte sichergestellt.

Laufzeit: Januar-September 2026

Gefördert im Rahmen Austrian Climate Research Programme Implementation (ACRP-I), Klima- und Energiefonds

Kooperationspartner: 

  • Stadt Graz, Abteilung Verkehrsplanung
  • Stadt Wien, MA18 – Stadtentwicklung und Stadtplanung
  • Stadt Klagenfurt, Abteilung Klima- und Umweltschutz

Ansprechpartner am MOVE: Gunnar Grandel, gunnar.grandel@tuwien.ac.at

Integration und Harmonisierung von Logistikprozessen

Die Logistikbranche steht in den letzten Jahren vor ständigen und bedeutenden Herausforderungen. Es gibt einen Trend zur Einführung intelligenter Dienste, um die Leistung von Systemen und synchromodalen Abläufen zu steigern. Transporte und Lieferungen können vom Einsatz neuartiger Geschäftsmodelle profitieren, die die oben genannten intelligenten Dienste nutzen, wenn die Optimierung der Nutzung gemeinsamer Ressourcen das Kernziel ist und die Grundlage für die Bereitstellung einer klimafreundlichen Infrastruktur bildet. Das Ziel der synchronen Abläufe und der Integration heterogener Logistikdienste ist die Verringerung der laufenden Transfers, um den CO2-Fußabdruck zu reduzieren und gleichzeitig die ununterbrochene Lieferung und die Widerstandsfähigkeit gegen jegliche Störung zu gewährleisten.

TRACE zielt auf die oben genannten Integrationsaktivitäten ab und bietet eine universelle Plattform mit Funktionen für die Planung, das Terminierung, die Optimierung und das Eventmanagement sowie die Nutzung der Blockchain-Technologie, um den Abschluss von intelligenten Verträgen und Finanzoperationen in Echtzeit zu erleichtern. Auf diese Weise wird es zu einem der ersten Versuche, eine "intelligente Abdeckung" für die derzeitigen Logistiksysteme zu schaffen.

TRACE sieht reale Demonstrationsprojekte in verschiedenen europäischen Ländern mit unterschiedlichen Zielen vor, die mit dem Transport unter Nutzung gemeinsam genutzter Ressourcen, der Erkennung von Störfällen und der Neuplanung von Transfers beginnen und mit dem Einsatz unbemannter Fahrzeuge zur Automatisierung der letzten Meile enden.

TRACE schlägt auch neue Umsteigekorridore, sichere Bereiche, in denen unbemannte Fahrzeuge Sendungen zum endgültigen Bestimmungsort abholen können, und neue (virtuelle) Knotenpunkte vor.

TRACE wird Studien zu den Hindernissen auf dem Weg in das neue Logistikzeitalter, den neuen Geschäftsmöglichkeiten, den Anforderungen an die Gesetzgebung und den regulatorischen Rahmen durchführen und die Vorteile des vorgeschlagenen Ansatzes im Hinblick auf die Reduzierung des Energiebedarfs und der Emissionen bei gleichzeitiger Begrenzung der Betriebskosten für die Logistikakteure aufzeigen.

Laufzeit: 01.06.2023 – 31.05.2026 (36 Monate)

Die TU Wien ist einer von 28 internationalen Akteuren, die gemeinsam das Projektkonsortium bilden.

TRACE wird von der Europäischen Exekutivagentur für Klima, Infrastruktur und Umwelt (CINEA) als Teil der wissenschaftlichen Forschungsinitiative "Horizon Europe, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster" der Europäischen Union finanziert.

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Logo TRACE

© Projekt TRACE

Logo Forschungsprojekt TRACE

Trans|formator:in

Um die angestrebten und notwendigen Klimaziele bis zum Jahr 2030 erreichen zu können, sind verstärkte Anstrengungen zur Verkehrs- und Mobilitätswende dringend notwendig. Im Österreichischen Mobilitätsmasterplan 2030 sind unter anderem die Neuverteilung und Neugestaltung des öffentlichen Raumes daher zentrale Bausteine.

Das Forschungsprojekt trans|formator:in setzt sich mit der Beschleunigung und Prozess-Optimierung der Umgestaltung öffentlicher Räume auseinander – mit dem Ziel, aktive Formen der Mobilität zu stärken und die Aufenthaltsqualitäten zu verbessern. Damit sollen zukunftsfitte Räume mit hoher Akzeptanz geschaffen und gleichzeitig die Grundlage für Verhaltensänderung zur nachhaltigen Mobilität gelegt werden.

Die Ziele sind ambitioniert: Bis zum August 2026 sollen neue Methoden entwickelt und gleich in sieben Pilot-Gemeinden erprobt werden. Neben dem gesamten Setup für eine gelungene Transformation öffentlicher Räume (Verkehrsberuhigung, Aufenthaltsqualität und soziale Treffpunkte) bekommen Partizipations- und Lernprozesse sowie Kommunikation und Social Marketing in diesem Leitprojekt der „Mobilität der Zukunft“ einen besonderen Stellenwert.

Die sieben Pilot-Gemeinden (Wien, Graz, Salzburg, St.Pölten, Langenlois, Deutschkreutz, St. Gallenkirch) werden von einem breiten Feld ambitionierter Expert_innen aus Wissenschaft und Praxis von 23 Konsortialpartner_innen unterstützt, um weitreichende, innovative Erkenntnisse zu gewinnen und diese zusätzlich an interessierte Kommunen (Followergemeinden) weiter zu tragen.

Laufzeit: 01.09.2022 – 31.08.2026

Gefördert durch Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK), Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG)

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Karte - Pilotgemeinden und thematische Ausrichtung

© Projekt trans|formator:in

Karte - Pilotgemeinden und thematische Ausrichtung