Kleine bunte Zeichnungen auf einem weißen Hintergrund.

© future.lab

Räumliche Dimensionen der Digitalisierung

 

Digitalisierung stellt einen der zentralen Treiber des Wandels von Städten, Gemeinden und Regionen im frühen 21. Jahrhundert dar. Zwar nimmt sie ihren Ausgang im Breitbandausbau, doch in ihrer Wirksamkeit reicht sie weit darüber hinaus. Digitalisierung verändert Lebens stile, Nutzungsweisen und Geschäftsmodelle, Politik und Planungsprozesse, Verwaltungsabläufe und Formen der Beteiligung. Im Fokus der ÖREKPartnerschaft „Räumliche Dimensionen der Digitalisierung“ standen Fragen zu den (sozial)räumlichen Wechselwirkungen und den Handlungserfordernissen für Akteur*innen der Raum und Stadtentwicklung. Zusammen mit Vertreter*innen österreichischer Ministerien (ehem. BMLRT, BMK, BMDW), der Bundesländer, des Österreichischen Städtebunds und des Österreichischen Gemeindebunds fand ein dialogischer Prozess und Wissenstransfer statt. Inmitten der Covid19Pandemie  wurden eine Online Workshopreihe und drei virtuelle Fachveranstaltungen abgehalten. Die Ergebnisse der ÖREKPartnerschaft wurden in der ÖROKSchriftenreihe 213 publiziert. In drei Vertiefungsstudien wird durchleuchtet, inwieweit Digitalisierung zu Veränderungen im Verkehrsaufkommen, der Standortwahl von Haushalten und Betrieben sowie in der Nutzung und Qualität von öffentlichen Räumen beiträgt. Leitlinien und Handlungsempfehlungen zeigen zudem Steuerungsmöglichkeiten und bedarfe für Gemeinden, Städte und Regionen auf. Denn es gilt, digitale Transformation als einen gestaltbaren Prozess wahrzunehmen, um ihre Potenziale für eine gemeinwohlorientierte,
energie und ressourceneffiziente räumliche Entwicklung zu heben und unerwünschte Nebenfolgen zu vermeiden.

 

Laufzeit: 2020 bis 202

Ansprechpartnerin ifoer: Dr. Emilia M. Bruck