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WELDNET’s Zentren für berufliche Exzellenz kommen nach Wien

Partnern aus Griechenland, Rumänien, Serbien und Spanien versammelten sich in Wien für den 3. Konsortialtreffen des WELDNET Projekts, das mit Unterstützung der TU Wien und von EIT Manufacturing veranstaltet wurde.

Gruppenfoto

WELDNET: Stärkung der Skills für eine nachhaltige Automobilproduktion

Das EU-geförderte Projekt WELDNET zielt darauf ab, ein Netzwerk von fünf Inklusive Zentren für Berufliche Exzellenz (Centres of Vocational Excellence, COVEs) in den Bereichen Circular Material Welding and Preventive Maintenance aufzubauen. Durch die Stärkung der beruflichen Aus- und Weiterbildung (VET) in den Bereichen Schweißen und Instandhaltung in mehreren europäischen Regionen adressiert das Projekt den erhebliche Fachkräftemangel in der Automobilindustrie. Lernende, Ausbildende sowie die Industrie werden durch die Bereitstellung innovativer Mikro-Zertifikate, digitaler Lernwerkzeuge und inklusive Unterstützungsmechanismen in ganz Europa gestärkt und gefördert. Das Projekt stärkt damit die regionale Kompetenz Ökosysteme und unterstützt eine sicherere, umweltfreundlichere und widerstandsfähigere Automobilindustrie.

Konsortialtreffen in Wien

Der halbjährlich stattfindende Konsortialtreffen fand am 11. Februar 2026, kurz vor dem Einjahres-Meilenstein des Projekts im März 2026, statt.

In seiner Eröffnungsrede begrüßte Professor Fazel Ansari die TeilnehmerInnen und stellte die TU Wien, die Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften sowie Möglichkeiten gemeinsamer Anstrengungen in Forschung, Bildung und Wissenstransfer vor. Die laufenden Projekte des Lehrstuhls für Produktions- und Instandhaltungsmanagement und die Pilot Fabrik der TU Wien wurden ebenfalls präsentiert und ihre Relevanz für die Ziele von WELDNET hervorgehoben.

Arbeitspaketleitern des Projekts berichteten über den Fortschritt und fassten die anstehenden Aufgaben und Verantwortlichkeiten zusammen. Arbeitspaket 3 (AP3) konzentriert sich auf die Entwicklung nachhaltiger Governance Rahmen und Leitlinien, um die regionale öffentlich-private Partnerschaften zu stärken, die langfristige Wirkung des COVEs sicherzustellen und die Zukunft der beruflichen Ausbildung mitzugestalten. Zu den Zielen von AP3 gehören die Erstellung einer Blueprint für die Zukunft der COVEs durch strategische Vorschau-Workshops und Interviews, die Erfassung und Bewertung der Fähigkeiten jedes regionalen Ökosystems im Hinblick auf die berufliche Ausbildung sowie die Entwicklung öffentlich-privater Partnerschaften und Mehrwertdienste. Als Leiter der AP3 präsentierte die TU Wien die Ergebnisse des ersten Projektjahres und informierte den Partnern über die nächsten Schritte.

Workshops von TU Wien und EIT Manufacturing

Am Nachmittag fanden interaktive Workshops unter der Leitung der TU Wien und EIT Manufacturing statt.

Brenda Özyilmaz und Milena Mann (TU Wien) moderierten einen Workshop zur langfristigen Governance Strategie der regionalen COVEs und des übergreifenden COVE-Netzwerks. Die TeilnehmerInnen arbeiteten in überregionale Gruppen, um zu unterscheiden, welche Funktionen und Merkmale regionsspezifisch bleiben sollten und welche standardisiert werden sollten. Die Diskussionen lieferten wertvolle Erkenntnisse für die Ausarbeitung der Governance Richtlinien.

Das Team von EIT Manufacturing leitete einen zweiten Workshop mit Schwerpunkt Stakeholdern Einbindung. Die Teilnehmer diskutierten Strategien, wie Berufsbildungsanbieter angesprochen und zur Teilnahme an der WELDNET-Initiative motiviert werden können. Regionale Arbeitsgruppen entwickelten und präsentierten bedarfsgerechte „Verkaufskonzepte“, um die Beteilung am WELDNET Ökosystem zu stärken.

Es war uns eine Freude, unseren Partnern in Wien willkommen zu heißen und gemeinsam mit EIT Manufacturing das Termin zu organisieren. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte von WELDNET, und unsere Zusammenarbeit und Partnerschaften weiter zu stärken.

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